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Jetzt ist es endgültig: Sandkerwa findet 2017 nicht statt

Bürgerverein lehnt Angebot der Stadt ab - hat aber Hoffnung für 2018 - 24.05.2017 10:21 Uhr

Keine Sandkerwa, kein Fischerstechen: In diesem Sommer läuft alles ein bisschen anders in Bamberg. © Markus Raupach


Nach dem langen Hin und Her hatte die Stadt Bamberg dem ausrichtenden Bürgerverein am Montag ein letztes Angebot für eine Kooperation unterbreitet, das der Veranstalter in der Nacht auf Mittwoch aber ablehnte. Laut Bürgerverein bestehe zu wenig Zeit, um das ausgearbeitete Konzept der Stadt noch heuer umzusetzen. Eine Begründung, die die Stadt laut Pressesprecherin Ulrike Siebenhaar absolut nachvollziehen könne.

Damit steht fest: Erstmals seit 66 Jahren wird diesen Sommer nicht im Sand in der Altstadt gefeiert. Eine Entscheidung von historischem Ausmaß, die sich nach dem ersten Knall, der forsch verkündeten Absage des Bürgervereins am 3. Mai, und den anschließenden Verhandlungen mit der Stadt abgezeichnet hatte.

Für die kommenden Jahre sieht der Veranstalter, so lässt er sich zitieren, in dem Konzept "eine sehr gute Grundlage", gemeinsam mit der Stadt Bamberg die Sandkerwa wieder stattfinden zu lassen. Heute Nachmittag stellt Oberbürgermeister Andreas Starke das Rettungskonzept dann seinem Stadtrat vor, nordbayern.de wird darüber berichten.

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Farbenfroh und laut: Das Abschlussfeuerwerk der Sandkerwa 2016

Laut, bunt und leuchtend erstrahlte am Montagabend das Abschlussfeuerwerk über dem Bamberger Nachthimmel. Den Ausklang der Sandkerwa gab es um 22 Uhr zu bestaunen. Schauplatz des Leuchtfeuers war nicht wie gewohnt der Michelsberg: Diesmal fand das Lichtspiel über der Regnitz statt.


 

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