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Uni Bamberg: So läuft das nächste Corona-Semester ab

Diese Veränderungen kommen auf die Studierenden zu - 14.10.2020 12:40 Uhr

Ein Vorlesungssaal der Universität Bamberg.

© Maximilian Hetzelein


Für rund 13.000 Studierende an der Otto-Friedrich Universität Bamberg geht es wieder los. Die Vorlesungszeit im Wintersemester 2020/21 wurde um zwei Wochen verkürzt. So beginnt diese in Bamberg am 2. November und endet am 12. Februar 2021.

Wie wird das kommende Semester an der Uni Bamberg ablaufen?

Grundsätzlich können Lehrveranstaltungen in Präsenzform stattfinden. Der Großteil der Veranstaltungen wird jedoch virtuell oder hybrid (ein Teil der Studierenden ist vor Ort, ein Teil nimmt per Computer teil) ablaufen.

Die Präsenzveranstaltungen haben grundsätzlich Vorrang. Ein Wechsel zwischen digitalen und herkömmlichen Lehrformen soll jederzeit möglich sein. Studierende, die nicht an Präsenzveranstaltungen teilnehmen können oder wollen, sollen keine Nachteile erfahren.

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Da nach Schätzungen der Universität aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nur ein Viertel der Räume benutzt werden kann, werden wahrscheinlich vor allem kleine Seminare wie üblich stattfinden können. Vorlesungen mit bis zu 200 Teilnehmenden sind zwar wieder erlaubt - faktisch sei das in Bamberg aufgrund der räumlichen Kapazitäten allerdings nicht umsetzbar.

Alle Studierenden und Dozierenden müssen den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Wo dies nicht möglich ist, muss jede und jeder eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Wird das kommende Semester bei der Regelstudienzeit angerechnet?

Wie den meisten Studierenden bereits bekannt, wird das Sommersemester 2020 nicht auf die Höchststudiendauer angerechnet. Das bedeutet für Studierende, dass sie die Höchststudiendauer plus ein weiteres Semester studieren können, ohne einen Antrag auf Verlängerung der Studienzeit stellen zu müssen. Fehlversuche bei Prüfungen zählten nicht, das Sommersemester hat keine Auswirkungen auf die BAföG-Förderung.

Falls im Wintersemester 2020/21 vor allem digitale Lehre stattfindet - wonach es momentan aussieht - ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das kommende Semester ähnlich wie das Sommersemester 2020 behandelt wird. Eine finale Entscheidung steht allerdings noch aus.

Ein FAQ der Universität Bamberg zu möglichen Fragen von Studierenden finden Sie hier.

Wie soll Erstis in diesem besonderen Semester der Einstieg erleichtert werden?

Die Unileitung versucht für Studierende im ersten und zweiten Semester möglichst viele Präsenzveranstaltungen anzubieten. Ob dies gelingt, bleibt offen. Ziel ist es zudem, Treffen in Kleingruppen im Rahmen der Mentorate oder Tandems zwischen Studierenden höherer Semester und Erst- und Zweitsemestern zu ermöglichen.

Die Erstsemestertage finden vom 19. bis zum 30. Oktober statt. Wie genau diese ablaufen und wie sich Studierende dafür anmelden können, steht auf einer Infoseite der Uni.

Welchen Einfluss hatte und hat Corona auf vergangene bzw. kommende Auslandsaufenthalte von Bamberger Studierenden?

Viele Studierenden, die im vergangenen Sommersemester oder in diesem Wintersemester ins Ausland gehen wollten und wollen, mussten damit rechnen, dass die Lehre dort vornehmlich digital abläuft. Studierende, die trotz Zusage ihr Auslandsemester abgesagt haben, haben bis November erneut die Möglichkeit, sich zu bewerben.

Für ausländische Studierende bestehen aufgrund der Corona-Pandemie möglicherweise Einreisebeschränkungen. Die Universität legt nahe, sich vor der Einreise nach Deutschland bzw. Bayern sorgfältig zu informieren. Informationen dazu finden Sie hier.

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Unabhängig von Corona: Welche Veränderungen finden an der Uni Bamberg statt?

Nach über 20 Jahren gab Universitätspräsident Godehard Ruppert am 30. September seinen Posten ab. Seine Nachfolge trat Kai Fischbach an. Zuvor bekleidete er dort den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Soziale Netzwerke, in der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik.

Indes ist ab diesem Semester Prof. Dr. Silvia Annen als neue Professorin für Wirtschaftspädagogik aktiv. Mit dem Studiengang "Religion verstehen" erweitert sich das Studienangebot der Universität Bamberg.

Zudem erweitern zwei neue Honorarprofessoren das Lehrangebot der Universität Bamberg: Dr. Haik Porada vom Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig sowie Dr. Clemens Grupp, Chefarzt am Klinikum Bamberg, unterstützen von nun an die Lehre.

Felix Schwarz

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