Auftakt im Fasching

In Elbersberg schon seit 25 Jahren traditionelles "Singen in der Stubn"

Rosi Thiem

25.1.2023, 08:33 Uhr
Eine Abordnung der Damengymnastikgruppe des TSV Elbersberg sorgte in Sketchen für eine kurzweilige Unterhaltung.
 

© Rosi Thiem, NN Eine Abordnung der Damengymnastikgruppe des TSV Elbersberg sorgte in Sketchen für eine kurzweilige Unterhaltung.  

Bevor die Musiker Cheesy und Marco Haas mit dem Lied „Her mit meine Henna - der Goggola is do“ aufwarteten, gab es zahlreiche Einlagen der TSV-Damengymnastikgruppe und weiteren Musikern. Dabei nahmen Markus Lang, Steffi Held, Rainer Brütting, Dominik und Daniel Rupprecht als zusätzliche Stimmungsmacher die Noten in die Hand und sorgten, wie die anderen Akteure auch, für ein zufriedenes und glückliches Publikum.

Im Dorf "verratscht"

Zwischendrin überlegten aus der Frauensportgruppe mit ihrem Sketch Inge Schaffer, Lisa Meyer, Heidi Büttner und Sonja Spethling unter der Regie von Michl Kiesl, wie sie doch in Zukunft auch im Liebesleben Energie sparen könnten. Zufällig trafen sie sich im „Dorf“ und „verratschten“ sich an der Friedhofsmauer. Dort überlegten sie sich, wie sie ihre Alltagssorgen lösen könnten, rätselten über die Richtung der Gießkanne, überlegten Männer mit Rückgaberecht aus dem Internet zu bestellen und wie sie den ganzen Tag verwöhnt werden könnten. Der Applaus war auch ihnen sicher.

Organisator zufrieden

Zwischendrin servierte Wirt Matthias Schriefer seine fränkische Sülze, die bekannten Schnitzel mit Beilagen und seine hausgemachten Bratwürste.

Organisator Heiner Schaffer zeigte sich zufrieden: „Das Singen in der Stubn ist kein Verein, sondern aus einer Gaudi entstanden. Das ist nun heuer 25 Jahre her. Schon damals sangen wir nach dem Fußball gerne und so hat sich das entwickelt. Angefangen hatten damals der Musiker Philip Schmitt und Organisator Hans Maier mit dem regelmäßigen Singen. Beide sind leider schon verstorben. Vor 15 Jahren übernahm ich die Organisation“, zeigte Schaffer die Erfolgsgeschichte auf.

Fast jeden Monat

Die beliebte Veranstaltung findet regelmäßig monatlich statt, nur in den Sommermonaten und an Weihnachten ist eine Pause. „Der erste Termin im neuen Jahr ist immer unser Faschingssingen. Der Besuch ist auch dieses Mal hervorragend. Jetzt ist Corona um und wir merken, dass die Menschen einfach wieder lustig zusammen sein und so wie jetzt wieder ihren Spaß haben wollen“, lachte der Elbersberger Heiner Schaffer und setzte sich wieder hin, denn die nächste Runde war eine zünftige Schunkelrunde.

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