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Mittwoch, 16.10.2019

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Bogenschützen stellten sich besonderer Herausforderung

Teilnehmer in Bronn brauchten ein gutes Auge in Feld, Wald und Wiese - 17.04.2019 20:54 Uhr

Beim Feldbogenschießen in Bronn bei Pegnitz war Konzentration gefragt. © Udo Schuster


Aus dem Bezirk Mittelfranken, hier gehört durch die geschichtliche Tradition der Schützengauen beispielsweise auch Pegnitz oder Neumarkt mit dazu, trafen sich die besten Bogenschützen mit ihrem Sportgerät bei dieser Meisterschaft im Feld, Wald und Wiese zum Leistungsvergleich in Bronn. Mit dem olympischen Recurvebogen wurde Johannes Wiesheier aus Kleingesee bei Gössweinstein, welcher für den BSC Schnaittach antrat, Bezirksmeister in der Herrenklasse. Aber auch andere Schützen aus der Region um Pegnitz schlugen sich tapfer im Vergleich mit der Elite Mittelfrankens. 

Sicherheit an erster Stelle

Bevor der Startschuß durch die örtlichen Böllerschützen den Wettkampftag eröffnete, war durch die gastgebenden Bogenschützen in den letzten Wochen viel Vorbereitungsarbeit nötig. Der Einsatz der Bronner Sportkameraden wurde von allen Teilnehmern der Meisterschaft gelobt. Noch am Vortag der Meisterschaft vergewisserte sich der vom Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) beauftragte Kampfrichter, Benjamin Reißinger ob alles auf dem rund fünf Kilometer langen Parcours den Bestimmungen entspricht.

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Leistungsvergleich der Feldbogenschützen in Bronn bei Pegnitz

Die besten Bogenschützen trafen mit ihrem Sportgerät bei der Meisterschaft in Feld, Wald und Wiese zum Leistungsvergleich in Bronn bei Pegnitz. Für alle Schützen war das Auf und Ab im Gelände genauso erschwerend wie das Licht und Schattenspiel zwischen den Bäumen.


Dafür wurde nicht nur die Streckenführung in Augenschein genommen sondern auch die Entfernungen zu den Zielscheiben nachgemessen. "Die Sicherheit steht für uns an erster Stelle, an diesem Sonntag fliegen schließlich rund 5000 Pfeile durch die Luft", bemerkt der Kampfrichter.    

Mit dem olympischen Recurve-, dem Compound- oder dem Blankbogen verteilten sich die Teilnehmer meist in vierer Gruppen auf 24 Stände. Für alle Schützen war das Auf und Ab im Gelände genauso erschwerend wie das Licht und Schattenspiel zwischen den Bäumen. Jeder Schütze muss innerhalb von drei Minuten seine Pfeile lösen. Für die Wegstrecke selbst gab es keine Zeitvorgabe. Pausen konnten die Gruppen nach eigenen Ermessen einlegen. Wer sich genügend Getränke zu der Sportausrüstung eingepackt hatte war nicht auf die einzige Verpflegungsstation im Wald angewiesen, musste aber mehr Gewicht schleppen.

Ringzahlen nur bedingt vergleichbar

Johannes Wiesheier vom BSC Schnaittach hat bei den ersten drei Ständen gleich 7 von 9 Pfeilen ins Gold gesetzt. Begonnen hat er mit schwierigen Schüssen, bergab im 45 Grad Winkel von einem Felsen. Für ihn stellten diese steilen Schüsse kein Problem dar. Besonders gefallen hat dem Schützen aus dem Gau Pegnitzgrund jedoch das Ziel über den kleinen Weiher.

Ein echter Vergleich kann nur erfolgen wenn alle Schützen den selben Parcours durchlaufen. Daher sind Ringzahlen aus anderen Bezirken nur bedingt vergleichbar. Die Strecke in Bronn war nach der Einschätzung von erfahrenen Feldbogenschützen sehr anspruchsvoll aufgebaut. Bei der Siegerehrung beglückwünschte die Gauschützenmeisterin, Rebecca Kramer zusammen mit dem mittelfränkischen Bogenreferenten, Herbert Plagwitz, die Sieger der jeweiligen Klassen. Beide hoffen das die erreichten Ergebnisse die Schützen nun für die Bayerische Meisterschaft qualifizieren. 

Udo Schuster

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