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Brauerei Krug: Gefährlicher Stoff im Bier gefunden

Oberfränkische Brauerei reagierte sofort auf Kontrollergebnis - 15.09.2016 06:00 Uhr

Die Brauerei Krug im oberfränkischen Breitenlesau nimmt Lagerbier aus den Chargen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 2., 3., 8. und 12. Dezember 2016 zurück.

14.09.2016 © Brauerei-Gasthof Krug


Eine routinemäßige Überprüfung in einem Getränkemarkt in Lauf (Kreis Nürnberger Land) brachte den Stein ins Rollen. Die Dosis des Stoffes lag über dem gesetzlichen Richtwert. Für Brauerei-Chef Konrad Krug war klar: Im heimischen Brauprozess entstehen keine Nitrosamine. Sehr wohl aber beim Rösten von Malz. Er lag richtig, wie weitere Untersuchungen rasch ergaben. Das Nitrosamin war mit einer belasteten Malzlieferung nach Breitenlesau gelangt.

Sie stammt von einem Lieferanten, mit dem die Familie Krug schon seit 25 Jahren zusammenarbeitet, bisher ohne jede Beanstandung. Dennoch hat Krug die Geschäftsbeziehung jetzt mit sofortiger Wirkung beendet.

Es geht um eine überschaubare Menge Bier, nämlich um eine Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 2., 3., 8. und 10. Dezember 2016. Jeder Kunde kann die in Läden gekauften Flaschen zurückbringen und erhält den Kaufpreis erstattet.

sbr

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