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Corona-Regeln in Bayern: Das gilt seit 15. Oktober

15.10.2021, 13:12 Uhr
Maskenpflicht und Mindestabstand sind zwei der Corona-Schmutzmaßnahmen in Bayern.

Maskenpflicht und Mindestabstand sind zwei der Corona-Schmutzmaßnahmen in Bayern. © Daniel Bockwoldt, dpa

Derzeit gilt die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV). In ihr ist festgehalten, welche Maßnahmen wann greifen.

Seit Freitag, 15. Oktober, gibt es in Bayern eine Neuerung: In der Gastronomie und vielen weiteren Bereichen entfällt die bisherige Pflicht zur Kontaktdatenerfassung. Kontaktdaten müssen laut Kabinettsbeschluss vom Dienstag nur noch in Schwerpunktbereichen "mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen erfasst werden. Dazu zählen demnach alle geschlossenen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen, Clubs, Diskotheken, Bordelle "und vergleichbare Freizeiteinrichtungen" sowie gastronomische Angebote mit Tanzmusik.

Diese Änderungen stehen an

Ab Dienstag, 19. Oktober, braucht es teilweise auch am Arbeitsplatz einen 3G-Nachweis: und zwar immer dann, wenn man dort Kundenkontakt hat und für diese Kunden bereits 3G gilt. Beispielsweise Kellner und Friseure müssen dann an mindestens zwei Tagen in der Woche einen negativen Test vorlegen - bei 3G plus auch einen PCR-Test. Alternativ können Beschäftigte auch einen Impf- oder Genesenennachweis vorzeigen. Gilt am Arbeitsplatz für die Kunden auf freiwilliger Basis 2G, dürfen nur noch geimpfte und genesene Arbeitnehmer Kundenkontakt haben. Wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, darf auch bei 2G einen PCR-Test machen.

Rund um Weihnachtsmärkte hat das Gesundheitsministerium zudem am 13. Oktober ein Konzept verkündet. Größere Einschränkungen wie 3G, eine Maskenpflicht, die Erfassung von Kontaktdaten oder ein Ausschankverbot von Alkohol soll es nicht geben. Weitere Details werden noch erarbeitet.


Im Folgenden finden Sie die Regeln, die aktuell in der 14. BayIfSMV enthalten sind.

Inzidenz und 3G-Regel

Nur der Grenzwert 35 ist derzeit wichtig: Liegt die Inzidenz stabil darüber, gilt die 3G-Regel (geimpft, getestet, genesen) - und das nun in mehr Bereichen. Stabil heißt: Sobald der Wert dreimal in Folge überschritten wurde, gilt zwei Tage darauf 3G. Erst wenn der Wert drei Tage lang unter 35 liegt (vorab waren es fünf), wird die 3G-Regel zwei Tage später aufgehoben.

Die 3G-Regel bei einer Inzidenz von über 35 betrifft Innenräume

- bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern, die nicht in einem Privathaushalt stattfinden - sind es mehr Teilnehmer, gilt 3G unabhängig von der Inzidenz
- von Sportstätten wie Boulderhallen und Fitnessstudios
- von Hochschulen
- von Tagungen und Kongressen
- von Bibliotheken und Archiven
- von außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung
- der Gastronomie, Clubs, Discotheken, Bordellbetriebe
- der Beherbergung, also unter anderem Hotels und Ferienwohnungen
- von Freizeiteinrichtungen einschließlich Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffe, Spielbanken, botanische Gärten, Zoos, Freizeitparks, Schauhöhlen und Besucherbergwerken, Indoorspielplätzen
- beim touristischen Reisebusverkehr und Ähnlichem
- den Besuch von Patienten in Krankenhäusern
- alle Innenräume der Kultur, Theater, Kinos, Museen und Gedenkstätten

Schüler gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet. Von der Testpflicht befreit sind auch alle Kinder vor dem Eintritt in die Grundschule.

Ausgenommen von der 3G-Regel sind Privaträume, der Handel, der öffentliche Nahverkehr und Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis 1.000 Personen, Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz.

Ein PCR-Test darf maximal 48 Stunden alt sein, ein Schnelltest oder unter Aufsicht vorgenommener Selbsttest höchstens 24 Stunden.

Was gilt für 2G und 3G plus?

In Discos gilt zudem 3G plus (Zutritt nur für Genesene, Geimpfte und Personen mit negativem PCR-Test), Anbieter wie die Gastronomie können zudem freiwillig auf 3G plus oder 2G (nur Genesene und Geimpfte erhalten Zutritt) umsteigen. In beiden Fällen entfallen mehrere Beschränkungen: Die Besucher müssen keine Masken im Innenraum tragen, es gelten keine Personenobergrenzen, und bei Sport- und Kulturveranstaltungen entfällt das Verbot, bei mehr als 1.000 Besuchern Alkohol auszuschenken.

Unabhängig vom persönlichen Impfstatus haben Kinder und alle Schülerinnen und Schüler durch die regelmäßigen Testungen automatisch Zutritt zu 3G plus. Wendet der Betreiber die 2G-Regel an, haben Kinder unter 12 Jahren grundsätzlich Zutritt zur Einrichtung oder Veranstaltung. Die Regelung muss dem zuständigen Landratsamt vorab mitgeteilt werden. Personen, die nachweislich nicht geimpft werden können, erhalten Eintritt zu einer 2G-Veranstaltung, wenn sie einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) oder einen negativen Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) am Einlass vorweisen können.

Krankenhausampel

Die Stufe Gelb wird erreicht, sobald in Bayern innerhalb der jeweils letzten sieben Tage mehr als 1200 Patienten mit einer Corona-Erkrankung in Krankenhäuser aufgenommen wurden. Das entspricht einer bayernweiten Hospitalisierungs-Inzidenz von 9,13 je 100.000 Einwohner. Die Krankenhaus-Ampel springt auf Rot, wenn mehr als 600 Corona-Patienten auf den bayerischen Intensivstationen liegen.

Beide Zahlen werden auf einer Webseite des Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) veröffentlicht.

Sobald eine der Stufen erreicht wird, wollen die Staatsregierung und das Gesundheitsministerium weitergehende Maßnahmen beschließen. Das sind bei Gelb beispielsweise:

- die Anhebung des Maskenstandards von OP-Maske auf FFP2
- Kontaktbeschränkungen
- die Erfordernis, als Testnachweis für 3G einen PCR-Test vorzulegen
- Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen

Sobald die rote Stufe erreicht ist, will die Staatsregierung "unverzüglich weitere Schutzmaßnahmen" verfügen, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

Zusätzlich darf auch jedes Landratsamt eigene Schutzmaßnahmen ergreifen, wenn die Infektionszahlen lokal sehr hoch sind.

Maskenpflicht

Die medizinische Maske ("OP-Maske") ist der neue Standard. Unter freiem Himmel gibt es nur eine Maskenpflicht bei großen Veranstaltungen mit über 1000 Personen. Hier muss im Eingangsbereich und in Begegnungsbereichen Maske getragen werden.

In Innenräumen gilt meistens eine Maskenpflicht. Dabei gibt es aber auch einige Ausnahmen. Keine Maske braucht es

- in Privatwohnungen
- wenn man einen festen Steh- und Sitzplatz hat und zuverlässig den Mindestabstand zu anderen Plätzen wahrt
- für das Personal an Kassen oder Theken, wenn sie durch Schutzwände von den Kunden getrennt sind
- wenn man in der Gastronomie an einem Tisch sitzt
- bei Dienstleistungen, die mit Maske nicht funktionieren (auf dem Zahnarztstuhl wird die Maske abgenommen)
- wenn der Betreiber oder Veranstalter freiwillig das 2G oder "3G plus"-Prinzip anwendet

Vorsicht: Im öffentlichen Nahverkehr und Fernzügen gilt die Maskenpflicht ausnahmslos. In Schulen und Kitas sowie Alten- und Pflegeheime gelten Sonderregelungen.

Kinder brauchen bis zum sechsten Geburtstag keine Maske zu tragen.

Allgemeine Kontaktbeschränkung

Es gibt auf Stufe Grün keine Kontaktbeschränkungen mehr.

Gottesdienste

Entweder, Plätze werden so gestellt, dass der Mindestabstand gewahrt bleibt - dann entfällt am Platz sitzend auch die Maskenpflicht. Gleichzeitig ist die Personenzahl durch den Raum vor Ort begrenzt Oder es nehmen nur Geimpfte, Genesene und Getestete teil - dann dürfen beliebig viele Teilnehmer kommen.

Die Glaubensgemeinschaft muss ein Infektionsschutzkonzept entwickelt haben.

Einkaufen und Dienstleistungen

Steht die Ampel auf Grün, braucht man für das Einkaufen oder Dienstleistungen in Innenräumen nur eine OP-Maske. Auf dem Parkplatz entfällt die Maskenpflicht komplett. Zudem fallen die Quadratmeterbeschränkungen weg, die es in der 13. BayIfSMV noch gab.

Regeln für die Gastronomie

Die Sperrstunde um ein Uhr nachts entfällt. Sonst gelten die allgemeinen 3G- und Maskenregeln. Die Maskenpflicht entfällt, wenn der Betreiber freiwillig die 2G-Regel oder die 3G plus-Regel anwendet. In den Innenräumen ist dann ganz normaler Betrieb möglich. Essen kann auch an der Theke oder am Tresen serviert werden. Tanzveranstaltungen und laute Musik sind dann ebenfalls wieder erlaubt.

Voraussetzung ist allerdings, dass die Regelung streng kontrolliert wird. Veranstaltern drohen bei Verstößen Bußgelder in Höhe von 5000 Euro, Teilnehmer, die gegen 2G oder 3G plus verstoßen, könnte das 250 Euro kosten. Im Bericht der Kabinettssitzung ist explizit von "Kontrollen mit Identitätsfeststellung" die Rede.

Regeln für Hotels

Einen Testnachweis braucht es bei einer Inzidenz über 35 bei der Ankunft und dann jeweils nach 72 Stunden wieder.

Regeln für den Sport

Es gelten die 3G-Regel sowie die allgemeinen Maskenregeln. Zudem herrscht ein Alkoholverbot in Sportstätten, außer, es wird freiwillig die 2G- oder "3G plus"-Regel angewendet.

Änderungen gibt es auch für Großveranstaltungen.

Änderungen gibt es auch für Großveranstaltungen. © Peter Kotzur / foto2press via www.imago-images.de

Veranstaltungen (Sport, Kultur, Kongresse)

Maximal sind 25.000 Besucher erlaubt. Ob Steh- oder Sitzplätze vergeben werden, ist egal. Bei bis zu 5000 Besuchern darf jeder Platz besetzt werden. Bei allen Plätzen darüber hinaus darf nur die Hälfte der weiteren Kapazität des Veranstaltungsorts genutzt werden.

Wichtig ist: Entweder, es wird der Mindestabstand eingehalten, oder es herrscht eine Maskenpflicht. Bei Verstößen dagegen kommt sowohl auf den Veranstalter als auch den Teilnehmer ein Bußgeld zu.

3G gilt bei Veranstaltung mit bis zu 1000 Teilnehmern, wenn die Inzidenz über 35 liegt.

Gibt es mehr Besucher, gilt 3G unabhängig von der Inzidenz. Dann muss der Veranstalter nicht nur ein Infektionsschutzkonzept ausarbeiten, sondern es vorab der Kreisverwaltungsbehörde zur Durchsicht vorlegen. Zudem darf es auch nur personalisierte Tickets geben und es wird kein Alkohol ausgeschenkt.

Seit 6. Oktober gilt: Das freiwillige Umstellen auf 2G oder "3G plus" ist auch für Sportstätten, Theater, Opern, Kinos, Museen, Tagungen, Kongresse, Bibliotheken, Musikschulen und andere Bereiche und Betriebe möglich. So könnten beispielsweise wieder Konzerte oder Vorstellungen im Kino mit voller Auslastung stattfinden. Das Alkoholverbot bei Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen ist unter diesen Voraussetzungen ebenfalls aufgehoben.

Messen

Wie im Supermarkt entfällt die flächenabhängige Besucherbegrenzung. Stattdessen gibt es eine neue tägliche Besucherobergrenze von 50.000 Personen. Seit 1. Oktober 2021 gilt die 3G-Regelung für den Zutritt zum Messegelände. Wird freiwillig die 2G- oder "3G plus"-Regelung angewendet, fällt die Besucherobergrenze weg.

Corona-Regeln für Kultur, Freizeit und Tourismus

Clubs und Diskotheken haben seit 1. Oktober 2021 wieder geöffnet. Wer nicht geimpft oder genesen ist, braucht einen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist. Hier greift die 3G plus-Regelung. Diese Regelung gilt auch bei einer Inzidenz unter 35.

Für alle kulturellen Veranstaltungen, Theater, Kinos und Museen - ebenso für Schwimmbäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffe und den touristischen Reisebusverkehr gilt die 3G-Regelung ab einer Inzidenz von 35 oder höher.

Für Theater und Orchester gibt es seit dem 14. September ein aktualisiertes Rahmenkonzept: Bei Proben gilt das 3G-Prinzip ab einer Inzidenz von 35. Mitwirkende müssen keine Maske tragen, wenn diese die künstlerische Darbietung behindert. Zudem kann aus künstlerischen Erwägungen auch auf den Mindestabstand bei den Mitwirkenden verzichtet werden.

Wird freiwillig die 2G- oder "3G plus"-Regelung angewendet, entfällt die Maskenpflicht komplett und auch Besucherobergrenzen fallen weg.

Volksfeste

Volksfeste sind seit 1. Oktober 2021 erlaubt. Hier gilt - inzidenunabhängig - immer die 3G-Regel im Innenbereich. Der Organisator muss ein Infektionsschutzkonzept erarbeiten und dem zuständigen Landratsamt vorlegen. Wenn die Veranstaltung weniger als 100 Personen umfasst, muss das Konzept nicht erarbeitet werden.

Im Freien außerhalb der Bierzelte ist eine Maske keine Pflicht, drinnen gelten die klassischen 3G-Regeln wie in der Gastronomie.

Wird hier freiwillig die 2G- oder 3G plus"-Regelung angewendet, entfallen Maskenpflicht und Besucherobergrenzen.

In Schulen gelten neue Regeln.

In Schulen gelten neue Regeln. © imago images/Mattias Christ

Schulen in Bayern

Am 4. Oktober 2021 entfiel die Maskenpflicht am Platz sowie beim Sportunterricht, bei Schulveranstaltungen und der Mittagsbetreuung. Auf den Gängen gilt weiterhin Maskenpflicht.

Grundschüler dürfen dabei wie bisher Stoffmasken verwenden, für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.

Die Tests an den Schulen werden nochmals ausgeweitet: An weiterführenden Schulen machen die Schüler dreimal pro Woche einen Selbsttest. In Grundschulen und Förderschulen wird stattdessen zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test ("Lollitest") gemacht.

Die Quarantäneregelungen wurden angepasst: Bei einem Infektionsfall muss nicht die ganze Klasse in Quarantäne, sondern nur Schüler, die einen engen Kontakt zum Erkrankten hatten. Nach fünf Tagen können sie sich mit einem PCR-Test freitesten. Die übrigen Schüler werden gegebenenfalls für eine gewisse Zeit täglich getestet. Für Förderschulen kann es jeweils Ausnahmen geben.

Kitas

Hier gibt es weiterhin Angebote für zwei wöchentliche Tests pro Kind. Künftig sollen neben Antigen-Selbsttests auch PCR-Pool-Tests vor Ort angeboten werden. Das hat die bayerische Regierung am 21. September 2021 angekündigt. Die Landkreise und kreisfreien Städte entscheiden zusammen mit den Trägern, welche Testart sie anbieten wollen.

Bei Infektionsfällen gibt es eine "Quarantäne nur mit Augenmaß". Dabei sollen die Interessen der Kinder und der Kitas berücksichtigt werden. Gegebenenfalls müssen nur enge Kontaktpersonen in Quarantäne.

Hochschulen

Das Ziel sind Präsenzvorlesungen. Für Studenten gilt die 3G-Regel bei einer Inzidenz über 35, Tests werden für Studenten mit Studentenausweis weiterhin kostenlos bereitgestellt. Am Platz gilt eine Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Besuch in Altenheimen

Für Besucher von Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen gilt 3G unabhängig von der Inzidenz. Dazu kommen zwei Besonderheiten: Noch nicht eingeschulte Kinder ab sechs sowie Schülerinnen und Schüler in den Ferien sind von der Testpflicht nicht ausgenommen.

Kontaktdatenerfassung

Kontaktdaten muss man in folgenden Fällen angeben:

- bei Veranstaltungen ab 1000 Personen
- bei Clubs, Diskotheken, Bordellen und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sowie gastronomische Angebote mit Tanzmusik
- bei Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden (zum Beispiel dem Friseurbesuch)
- bei Gemeinschaftsunterkünften (beispielsweise Schlafsäle in Jugendherbergen)

Nötig sind Vor- und Nachname, eine Anschrift, eine Kontaktmöglichkeit (Mail, Telefonnummer) und der Ankunfts- und Aufbruchszeitpunkt.