CSU bleibt weiter für Altersgrenze für Kommunalpolitiker

7.10.2011, 20:59 Uhr
Mit 65 ist und bleibt Schluss: Auf dem CSU-Parteitag ist ein Antrag gescheitert, die Altersobergrenze für Kommunalpolitiker von 65 auf 67 zu steigern.

© dpa Mit 65 ist und bleibt Schluss: Auf dem CSU-Parteitag ist ein Antrag gescheitert, die Altersobergrenze für Kommunalpolitiker von 65 auf 67 zu steigern.

Die Befürworter konnten sich nicht durchsetzen: „Es darf keine Diskriminierung der Kommunalpolitiker geben“, argumentierte Landkreispräsident Jakob Kreidl. Die Gegner der Altersgrenze argumentierten, dass auch Minister nicht mit 65 Jahren in Pension gehen müssen. Im Landtag hatten sich CSU und FDP erst vor wenigen Monaten darauf geeinigt, ab dem Jahr 2020 die Altersgrenze von 65 auf 67 Jahre anzuheben – aber eben nicht völlig abzuschaffen.

Der Kommunalexperte im Landtag, Christian Meißner, warnte deswegen vor Ärger mit der FDP: „Wir haben einen Koalitionspartner, mit dem wir uns auf dieses Paket geeinigt haben.“ Der Landtagsabgeordnete Florian Herrmann meinte, dass ins hohe Alter verlängerte Amtszeiten bei den Bürgern nicht gut ankommen würden: „Die Mehrheit der Bevölkerung sagt: Irgendwann muss auch mal Schluss sein.“

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