15 000 Euro trotz Corona: Queckenmarkt Eltersdorf spendet

26.12.2020, 11:58 Uhr
Prof. Christoph Alexiou nahm einen symbolischen Scheck von Finanzchefin Maja Gnad (r.) und der Vorsitzenden des Queckenmarktes, Gerlinde Merz, entgegen.

Prof. Christoph Alexiou nahm einen symbolischen Scheck von Finanzchefin Maja Gnad (r.) und der Vorsitzenden des Queckenmarktes, Gerlinde Merz, entgegen. © Klaus-Dieter Schreiter

Gut 100 der schon traditionellen Queckenmarkt-Bärchen hatten die Frauen gebastelt und kiloweise Plätzchen gebacken. Wegen der Corona-bedingten Personenbeschränkung wurde von Donnerstag bis Montag in verschiedenen Haushalten gearbeitet, und alle Familienmitglieder halfen dabei kräftig mit. "Das Backen war schon eine echte Herausforderung", erzählt Gerlinde Merz.

Aber der große Aufwand in dieser schwierigen Zeit habe sich gelohnt. Denn an den Adventssonntagen, an denen Plätzchen und Bärchen an der Verkaufsbude im Hof der Firma Merz angeboten wurden, war der Andrang so groß, dass alle Plätzchen weg gingen. Und nur wenige der kuscheligen, selbstgebastelten Bärchen haben kein neues Zuhause gefunden.

Das Ergebnis dieser improvisierten Verkaufsaktion hat selbst die Queckenmarkt-Damen in Erstaunen versetzt. Die 15 000 Euro kommen nun der Forschungsstiftung Medizin der Friedrich-Alexander-Universität mit Prof. Christoph Alexiou zum Thema Nanomedizin zugute.

Den Scheck nahm der Professor vor der nun geschlossen Verkaufsbude entgegen. "Sensationell" war sein Kommentar, als er den Betrag erfuhr.

Tumor-Erkrankungen heilen

In seiner Sektion für experimentelle Nano-Medizin an der Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Kopf- und Halschirurgie des Universitätsklinikums forscht er daran, wie mit magnetischen Nano-Partikeln Tumor-Erkrankungen geheilt werden können. Dabei habe er bereits gute Erfolge erzielt, erläuterte er. "Jeder Cent wird benötigt, um diesen ambitionierten Weg der Forschung voranzubringen."

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