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Montag, 16.09.2019

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24 Meter Kirchweihbaum gekonnt aufgestellt

Bei der Kirwa in Eschenau staunten viele Zuschauer über das Geschick der Aufsteller. "Gass’n-Fest" kam wieder gut an. - 18.08.2019 17:59 Uhr

Mit drei paar Schwalbenstangen stemmten die „Kirwa-Boum“ und die „Altgedienten“ den stattlichen „Kirwa-Bam“ Stück für Stück in die Höhe. © Foto: Georg Heck


Mit dem klassischen Frühschoppen mit "Sebastian Wilhelm" und "Etz tanz mer unsern Betz’n aus" und dem anschließenden Kirwa-Finale mit "Gin Tonic" beim Krämer und "MissFIZZ" im Sägewerk, steht nach dem feierreichen Kirchweih-Wochenende auch noch am heutigen "Kirwa-Mondooch" die Eschenauer Kirchweih im Blickpunkt.

Im und um das "Hotel-Gasthof Rotes Ross beim Krämer" dem Stammlokal der "Kirwa-Boum" hat die 1. Burschenschaft Eschenau vom Donnerstag bis zum heutigen Montag wieder ein umfangreiches Musik-, Party- und Unterhaltungs-Festprogramm für die traditionelle reine "Wirtshaus-Kirwa" organisiert.

Die Kirchweih begann schon am Donnerstag mit dem obligatorischen Kesselfleischessen. Am Freitag stand im Vereinslokal mit dem symbolischen Bieranstich, diesmal rekordverdächtig mit zwei Schlägen, durch die Eckentaler Bürgermeisterin Ilse Dölle, der anschließenden Bierprobe, sowie dem als offizielle Eröffnung der Kirwa dienenden feierlichen Ausgraben der Kirwa-Sau, einer ausgelassenen Zeremonie der Eschenauer Kirwa-Burschen, schon das erste Stimmungshoch an.

Das Einholen des Kirwabaums war wie gewohnt am Samstag das "Highlight". Zwei prächtige Kaltblüter-Rösser zogen das althergebrachte fränkische Kirchweih-Symbol, eine mit zwei Kränzen mit fränkisch rot-weißen Schleifen und bunten Luftballons geschmückte Fichte aus dem Gemeindewald in Herpersdorf, mit Marschmusik der 23-Mann-Festkapelle im eindrucksvollen Festzug durch den Ort.

Eine stattliche Zuschauermenge verfolgte das Aufstellen des Kirwabaums an der Eschenauer Hauptstraße, am Eingang der Herrengasse. Elf Kirwa-Boum und 13 "Altgediente" hievten den 24 Meter langen Kirwabaum gekonnt in die Senkrechte. Traditionell begann der Sonntag mit dem Kirchweih-Festgottesdienst in der St.-Bartholomäus-Kirche am Marktplatz mit Pfarrer Martin Irmer. Die Kirchweih-Paradedisziplin am Sonntagnachmittag ist "Sehen und gesehen werden" als herkömmliches Kirwa-Vergnügen. So stand nach dem Frühschoppen am gestrigen "Kirwa-Sunndooch" das altbekannte "Gass’n-Fest für Jung und Alt" in der "Festmeile" Herrengasse im Mittelpunkt.

Seit jeher ist die Herrengasse Festgelände und Vergnügungsplatz für den "Kirwa-Trubel". Diverse Buden für "Essen und Trinken" und das leibliche Wohl, sowie Stände für Schießen, Losen und Süßigkeiten, auch vom Partnerschaftsverein und eine Ausschankstation vom Eschenauer Kultstammtisch der "Gass’n Gäng", hatten guten Andrang.

Bei "fränkischen Schmankerln und allerlei Süffigem" herrschte im Biergarten, Festzelt und Gasthaus etwas wetterabhängig an allen Fest-Tagen, beste "Kirwa-Stimmung". bei durchwachsenem Kirwa-Wetter kamen wieder viele Besucher. 

geh

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