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Aufwändige Maßnahmen für die Friseure in Erlangen

Eom Gespräch mit Tarik Ali über seine Arbeit in der Corona-Krise - 29.07.2020 18:30 Uhr

Symbolfoto: Im Friseur-Salon

© Britta Pedersen, dpa


Tarik Ali, Inhaber der Filiale "Schlenkrich Hairart" in der Hauptstraße, erklärt im Gespräch mit den EN auf was er in seinem Geschäft achten muss.

Hier gibt´s mehr Infos rund um die Corona-Krise

Herr Ali, nach dem Lockdown haben Friseure auch wieder geöffnet. Wie groß war der Ansturm ?

Der Ansturm nach dem Lockdown war überwältigend. Diesen zu meistern und gleichzeitig Kunden und Angestellte vor Corona zu schützen war eine Herausforderung. Jetzt hat sich alles wieder etwas beruhigt und es wird ruhiger im Salon.

Mindestabstand ist bei Ihnen schlecht möglich. Wie gehen Sie in Ihrem Handwerk nach?

Tarik Ail.

© Foto: Ali


Wir haben hohe aufwändige Schutzmaßnahmen in unserem Salon. Wir arbeiten in zwei Teams an wechselnden Tagen. Dabei gilt: Mund- und Nasenschutz für uns und unseren Kunden, jeder zweite Platz wird nur belegt, Desinfektionsmittel an der Theke. Kundentermine sind verlängert worden, um den hygienischen Zeitaufwand (Reinigung und Desinfektion von Scheren, Kämmen, Bürsten und Fön) gerecht zu werden. Plätze und Ablagen werden nach jedem unserer Kunden komplett gereinigt und desinfiziert. Diese Maßnahmen sind zu unserem Alltag geworden.

Sie bilden nach dem 1. August wieder aus. Welche Verdienstmöglichkeiten gibt es im Friseurhandwerk?

Auch in unserer Branche wird es immer schwieriger Lehrlinge zu finden. Deshalb sind wir sehr erfreut, das wir auch dieses Jahr wieder neue Lehrlinge ausbilden dürfen. In unserem Beruf gibt es ein Tarifvertrag an den wir gebunden sind.

Dennoch ist es uns wichtig unseren Mitarbeitern nicht nur den Tariflohn zu zahlen, sondern auch ihre erbrachte Leistung zu schätzen. Wir arbeiten mit einem zusätzlichen Prämiensystem. Diese Prämien liegen zwischen 200 und 500 Euro Brutto zusätzlich zum Tariflohn – und das ab dem zweiten Lehrjahr.

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