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Freitag, 27.11.2020

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Baiersdorf: Verkehr in der Altstadt soll neu geregelt werden

Parkplatzsituation und Verkehrsaufkommen wurden diskutiert - - 21.11.2020 18:30 Uhr

Die Verwaltung in Baiersdorf ist dabei, ein Parkraumkonzept für die Altstadt zu erstellen.

19.11.2020 © Peter Endig/dpa


Die Altstadt einerseits und die Baiersdorfer Straße andererseits waren Gegenstand der Beratung.

Gefährlicher Bereich Bahnhof-/Seligmannstraße

Zwei Anträge legte die CSU-Fraktion vor. Zum einen, so Fraktionssprecherin Dorothea Neubauer, wolle man mit einem Zebrastreifen sichern, dass die Krippenkinder der Kita Seligmannstraße sicher zu ihrer Freispielfläche im Pacé-Park gelangen. Zum anderen ist der Pacé-Park auch Sammelfläche für die Kinder im Falle eines Alarms. Sowohl durch Autos als auch durch Radfahrer sei jedoch das Überqueren der Fahrbahn im Bereich Bahnhof-/Seligmannstraße bislang nicht ungefährlich.

Lösungsvorschläge für ganze Altstadt gefordert

Karl-Heinz Roll wollte den Antrag "gern unterstützen", erklärte aber dazu, dass "das nicht ausreicht". Man müsse vielmehr dort den Verkehr entschleunigen. Diesen Gedanken griff die 2. Bürgermeisterin Eva Erhardt-Odörfer (SPD) auf: Die Bahnhofstraße stehe ja im Zuge der Altstadtsanierung als nächste auf dem Programm. Sie bat die Fraktionen um raumgreifende Lösungsvorschläge für den Verkehr in der ganzen Altstadt. Mit dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungs-Konzept (ISEK) und der baldigen Neufassung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans habe man gute Chancen, eine passende Lösung zu entwickeln.

Kirchenplatz für öffentliches Parken freigeben

Damit griff sie dem zweiten Antrag vor: Die für die Anwohner reservierten Parkplätze am Kirchenplatz, in der Judengasse und in der westlichen Bahnhofstraße sollten danach wenigstens werktags zwischen 11 und 18 Uhr für öffentliches Parken freigegeben werden. So könnten Kunden der wenigen, verbliebenen Geschäfte Stellflächen für kurze Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem hätte die CSU gern im Bereich Judengasse/Bahnhofstraße einen Fahrradabstellplatz, um zu verhindern, dass, wie bisher, frei geparkte Fahrräder die Gehwege versperren.

Der zweite Antrag wurde vertagt – unter anderem auch deshalb, weil die Verwaltung bereits dabei ist, ein Parkraumkonzept für die Altstadt zu erstellen.

Verbindung nach Igelsdorf kommt

Die Kreuzung im Bereich Igelsdorfer Weg/Baiersdorfer Straße soll durch einen Kreisverkehr ersetzt werden. Erst müssen aber Grundstücksfragen geklärt werden.

18.11.2020 © Foto: Dieter Köchel


Die Stadt steht noch in Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern im Bereich der Kreuzung Igelsdorfer Weg/Baiersdorfer Straße. Wie berichtet, soll die Kreuzung durch einen Kreisverkehr ersetzt werden. Der Ausbau der Baiersdorfer Straße bliebe dann auf eine Strecke von 150 Metern begrenzt. Die restlichen 230 Meter bis zum Stadtteil Igelsdorf blieben unverändert.

Die Verwaltung hält es jedoch für geraten, auch den Rest der Straße mit auszubauen und so die Gelegenheit beim Schopf zu ergreifen, die lang ersehnte Rad- und Fußwegverbindung zwischen Igelsdorf und dem Stadtteil "Hut" zu verwirklichen.

Karl-Heinz Roll (Grüne) hielt es zwar für "wichtiger", zuerst den Fußweg entlang des Igelsdorfer Wegs zu bauen. Am Ende sprach sich jedoch kein Ausschussmitglied gegen diese erweiterten Pläne aus.

 

dik

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