Dienstag, 22.10.2019

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Bei der StUB in Tennenlohe bleibt alles offen

Trassenverlauf der Stadt-Umland-Bahn muss weiter untersucht werden - 26.03.2019 18:00 Uhr

Aktuell fährt die Straßenbahn in Nürnberg bis zur Haltestelle Wegfeld. Welche Strecke sie dann Richtung Erlangen nehmen soll, ist noch nicht geklärt. © Heinz Wraneschitz bildtext.de


Die Scheune des Gasthauses "Zum Schloss" war voll besetzt, als Daniel Große-Verspohl, der Geschäftsleiter des Zweckverbands Stadt-Umland-Bahn (StUB) die Varianten und deren "Abschneiden" in dem akribischen Bewertungsverfahren noch einmal darstellte.

In den Varianten ist – vorerst – auch noch eine enthalten, gegen die es massiven Widerstand aus der Bevölkerung gibt, da die Strecke über den Leithensteig und den Hutgraben zur Sebastianstraße als Zumutung für Anwohner wie Natur gesehen wird. Große-Verspohl konnte aber etwas Brisanz aus diesem Vorschlag nehmen, da der Zweckverband diese Variante selbst nicht nur nicht favorisiert, sondern diese für kaum verwirklichbar hält. Der Technische Leiter des Zweckverbands, Florian Gräf, am Tag danach: "Diese Variante erhält bei uns erkennbar keinen 1. Platz."

Trotzdem erläuterte ein Vertreter der Gegner dieser Trasse in einem Lichtbildervortrag noch einmal die Gründe für die heftige Gegenwehr — im Saal gab es dafür Beifall.

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So bleibt es vorerst bei vier Varianten (inklusive Leithensteig), mit denen der Zweckverband offiziell weiterarbeitet. Dabei haben drei andere Varianten auch ihre Tücken. Die eleganteste Lösung – eine Streckenführung an einem neuen Autohaus vorbei und unter einer neuen Unterführung des Wetterkreuzes hindurch entlang der Bundesstraße in Richtung Feuerwehrhaus an der Sebastianstraße bedarf nach Darstellung von Große-Verspohl intensiver Verhandlungen mit der Stadt und den Straßenbaubehörden. Für den Zweckverband alleine wären die Kosten für diese anstrebenswerte Lösung kaum zu stemmen, wie er sagte.

pm

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