Montag, 06.04.2020

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Birgit Schobert: Bürgermeisterkandidatin für Uttenreuth

Birgit Schobert © Glasow


Name:

Birgit Schobert


Alter:

54


Beruf:

Bauingenieurin (FH)


Wohnort:

Uttenreuth


Partei:

CSU


Liste:

CSU


E-Mail:

birgit.schobert@csu-uttenreuth.de

Website

https://www.csu-uttenreuth.de



Mit mir an der Spitze werden sich in den nächsten sechs Jahren diese drei Dinge als erstes ändern:

1. Ausgeklügelt: Bedarfsgerechtere Kinderbetreuung Unsere Jüngsten brauchen eine liebevolle, ihre Eltern eine verlässliche Betreuung! Kinderbetreuungsangebote und Grundschule sind gut ausgestattet. Was mir abgesehen von vollständiger Barrierefreiheit der Schule noch fehlt, sind flexiblere und ganzjährige Öffnungszeiten in Kinderhäusern, MIB und Hort. Diese werden wir daher elterngerecht und Personal entlastend ausweiten, Schließtage verringern und ungeplante Ausfallzeiten verhindern. In Elternkonferenzen werden wir dabei gemeinsam nach pragmatischen Lösungen für die jeweils aktuellen Themen finden. 2. Ausgestubst: Fließender Verkehr statt Stau Zur schnellen Verringerung der täglichen Verkehrsbelastung hilft keine StUB, sondern nur sofortiges Handeln: Wenn Menschen Gehwege und Radfahrer Radwege benutzen sollen, dann müssen diese auch benutzbar sein. Daher will ich zuallererst Wege sanieren und Lücken im Netz schließen. Für Autofahrer, Radler und für alle, die unter dem Stau an der Hauptstraße leiden, werde ich mich für eine Grüne Welle einsetzen und für Berufspendler die Organisation von alternativen Fahrmöglichkeiten zur Chefsache machen. Durch sinnvollere Parkkonzepte und den Bau von Tiefgaragen möchte ich die Anwohner entlasten und die Erreichbarkeit unserer Geschäfte verbessern. 3. Ausgeweitet: Ehrenamt und Bürgerservice Unsere Gemeinde- und Bauhofmitarbeiter leisten täglich Vieles, was wir sehr zu schätzen wissen. Verbesserungspotential sehe ich aber vor allem in der Rathausstruktur. Dabei sofort umsetzbar: Besucherfreundlichere Öffnungszeiten und regelmäßige Wochenend-Sprechstunden der Bürgermeisterin. Meine nächsten Schritte sind dann ein Ehrenamtsbetreuer in der Verwaltung für Ihre Fragen, Wünsche und Anträge, kürzere Gemeinderatssitzungen, Veröffentlichung der Sitzungsunterlagen schon vor der Sitzung, ein Ratsausschuss für Bürgerfragen sowie Bürgerversammlungen, die mehr Zeit zum Dialog und zum „Get Together“ bieten.

Das größte Ärgernis in meiner Gemeinde ist…

... die schleppende Umsetzung der großen Vorhaben wie Hochwasserschutz und der Neubau vom Feuerwehrhaus Beim Brand- und Hochwasserschutz wartet Uttenreuth seit vielen Jahren auf große bauliche Maßnahmen. Um den Schutz aller Bürger und Bauwerke vor einem Jahrhunderthochwasser zu gewährleisten, werde ich die Planung der Hochwasserschutzmaßnahmen abschließen und zügig umsetzen. Bis zur Fertigstellung müssen die Abflüsse, Rinnen und Gullys in unserem Ort regelmäßiger gereinigt werden. Nicht weniger problematisch ist das Uttenreuther Feuerwehrhaus: Es ist viel zu klein für die benötigte und auch vorhandene Mannschaftsstärke, erschwert wegen seiner eingezwängten Lage jedes Ausrücken und hat vielerlei bauliche und sicherheitstechnische Mängel. Und da der Platz sogar für regelmäßig benötigtes Material fehlt, müssen die Feuerwehrkameraden nach fast jedem Einsatz erst ins Lager fahren. Kurzum: Eine unzumutbare Situation. Dies mit dem bereits beschlossenen Neubau zügig zu ändern ist oberste Pflicht!

Dafür würde ich auf der Straße demonstrieren:

Eigentlich für gar nichts: Anstatt zu demonstrieren nehme ich lieber selbst Rechner oder Lotsenkelle an die Hand oder spreche Menschen an, die in der Sache Einfluss haben. Und um größere Vorhaben anzustoßen, trat ich in die CSU ein, die Partei mit dem Mut zu Technologie und Fortschritt und dem zuverlässigsten Weg in eine gute Zukunft. Denn dort, in den Parteien, ist für mich der sinnvollste und beste Platz für das politische Ringen um langfristig wirksame positive Veränderungen. Eine Ausnahme für mein Nein gibt es aber vielleicht doch: Pro Eigenverantwortung Wir Menschen müssen unser Handeln wieder mehr selbst in die eigene Hand nehmen und nicht nur auf „die Anderen“ zeigen. Das fängt mit dem selbstgemachtem Klimaschutz an wie dem Kauf von regionalen Produkten und dem Verzicht auf Billigware mit fraglicher Herkunft und geht über die eigene Kreativität und einen vorausschauenden Umgang mit Geld bis hin zur Mitarbeit in Ehrenamt, Verein oder Partei. Wenn, dann werde ich dafür auf die Straße gehen.

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