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Dank Yoga in Erlangen: Urlaub von Corona

Yogalehrer Alexander Brandt über die positive Wirkung von Entspannung und Bewegung - 24.01.2021 13:00 Uhr

Alexander Brandt

21.01.2021 © Foto: privat


Etwa zehn Millionen Deutsche betreiben regelmäßig Yoga Jedoch geht es ihnen dabei selten um das spirituelle, religiöse Yoga, sondern mehr darum, mit Körperübungen mehr Kraft und Beweglichkeit sowie mit Entspannungstechniken mehr Ruhe und Abstand von Stress und Alltag zu gewinnen. In Indien denkt man noch weiter: Yoga soll olympisch werden. Ein Gespräch mit Alexander Brandt, 39, Mitinhaber des Erlanger Yoga-Studios Friedrich 31

 

Herr Brandt, Yoga als kompetetiver Sport, ist das für Sie vorstellbar?

Für mich persönlich nicht, nein. Damit steht eine Jagd nach Punkten, ein kompetetives Durchbeißen und Bessersein nicht im Einklang, im Gegenteil.

Würden Sie sich Yoga als olympischen Wettkampf dann gar nicht ansehen?

Ich bin ein neugieriger Mensch und stehe Entwicklungen immer offen gegenüber. Daher würde ich es mir schon ansehen und mich auch freuen, wenn sich über das Kompetetive die Tür zur Yogawelt für Menschen öffnen kann. Aber mein Weg wäre es nicht.

Sie meinten, Yoga helfe dabei, Stress im Beruf und im Alltag zu absorbieren. Auf welche Weise hilft Yoga in der Pandemie-Situation?

Fakt ist, dass Yoga jeden Menschen stärkt. Die Sichtweise, die wir lehren, sieht in einer Krise Chancen: Es gilt, gesund zu bleiben, sich zu stärken – indem wir Abstand bieten in unseren Stunden von den Sorgen und Ängsten, die wir tagtäglich durch die Pandemie erleben. Deshalb sprechen wir auch nie über Corona in unseren Stunden, wir wollen die Psyche stärken und ein klein bisschen Urlaub für die Seele bieten. Das geht zwar leider derzeit nicht vor Ort in unserem Studio in der Friedrichstraße, sondern ausschließlich online. Aber auch da freuen wir uns über die vielen positiven Auswirkungen unserer Yogastunden.

Interview: chb

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