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Sonntag, 20.10.2019

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Der EN-Stammtisch blickt auf die Erlanger Altadt

Wie sieht die Zukunft für das "Sorgenkind" der Stadt aus? - 14.09.2019 17:30 Uhr

Ein Blick aus der Luft auf die Erlanger Altstadt samt Dreifaltigkeitskirche und Stadtmuseum am Martin-Lutherplatz sowie Altstadtmarkt und Kulturzentrum E-Werk. © Harald Sippel


Es ist schon seltsam: Für die einen ist dieser Bereich Erlangens ein pulsierendes, vitales Quartier – für die anderen hingegen ein Stadtviertel, das dringend reanimiert werden muss. Gerade an den Wochenenden pulsiert – meist nach Einbruch der Dunkelheit und nicht selten zum Leidwesen der Anwohner – das Leben auf den Straßen zwischen Kneipen, Restaurants und dem Kulturzentrum E-Werk. Doch dann sind da auch die unübersehbaren Veränderungen der vergangenen Jahre. Alteingesessene Geschäfte schließen. Gebäude stehen seit Jahren leer. Und mit dem Altstadthof gibt es ein riesiges Areal, das längst seine einstige Attraktivität verloren hat.

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"Mein Freund, der Baum": EN-Stammtisch im Biergarten des E-Werks

Beim jüngsten Stammtisch der Erlanger Nachrichten drehte sich alles rund um das Thema Bäume. EN-Kulturredakteur Stefan Mößler-Rademacher und Redaktionsleiter Markus Hörath moderierten die Diskussion rund um Nachverdichtung und Urban Gardening in der Hugenottenstadt. Angesichts des sonnigen Wetters zogen die Protagonisten von der Kellerbühne zum Biergarten des E-Werks um.


Dann noch die Verkehrssituation: Die Belastung durch Autos und den Lieferverkehr ist an manchen Ecken für Bewohner schier unerträglich, Busse rumpeln durch die viel zu enge Goethestraße und andere kleine Straßen. An das Durchfahrverbot über den Bahnhofsplatz scheint sich ohnehin niemand zu halten.

Als erste große Gegenmaßnahme zur Verkehrsberuhigung wurde unlängst die Neue Straße in eine "unechte Einbahnstraße" umgewandelt. Während die einen im wörtlichen Sinn aufatmen, beschweren sich die anderen über das neu geschaffene Hindernis, um aus dem Stadtosten das Zentrum Erlangens mit dem Auto zu erreichen.

Für die musikalische Umrahmung sorgt wieder David Saam und seine Freunde. © Harald Sippel


Doch wie sieht der Idealzustand der Erlanger Altstadt aus? Was wird sich in den kommenden Jahren verändern? Was soll sich ändern? Und was muss sich ändern? All das sind Fragen, mit dem sich am Sonntag, 15. September, ab 11 Uhr unter dem Motto "Erlanger Altstadt – ein Stadtquartier im Umbruch" der EN-Stammtisch mit Musik im E-Werk beschäftigt (bei schönem Wetter findet die Veranstaltung im Garten statt, ansonsten in der Kellerbühne ). Mit dabei sind diesmal Konrad Beugel, Referent für Wirtschaft und Finanzen der Stadt Erlangen; Susanne Spitz von Spitz Maßdesign; Annette Pfeiffer,ehemalige Inhaberin von Pfeiffer Leder & Mode; Till Stürmer, Gastronom (Casa Caponi, Arizona etc.) und Blogger "Schiffstraßenviertel_erlangen". Moderiert wird die Veranstaltung von Markus Hörath, Leiter der EN-Lokalredaktion, und von EN-Kulturredakteur Stefan Mößler-Rademacher.

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EN-Stammtisch in Erlangen: Das World Wide Web ist weder gut noch böse

Wird der Umgang untereinander und die Kommunikation miteinander rauer? Das war die Frage, unter der der jüngste Stammtisch der Erlanger Nachrichten im E-Werk stand. Dort war vor rund 100 Besuchern davon zumindest nichts zu spüren: Obwohl es bei Podiumsrunden zunehmend beliebt ist, andere nicht ausreden zu lassen, blieb der Ton auf dem Podium am Sonntag doch eher gepflegt und gemütlich.


Für die Musik von Fränkischen Klängen bis zum Balkan-Sound sorgt wieder Antistadl-Mitgründer David Saam mit seinen Mitstreitern von der Kapelle Boxgalopp.

Übrigens: Im Anschluss des Stammtisch wird in der Kellerbühne die Partie SV Darmstadt 98 gegen den 1. FC Nürnberg übertragen.

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