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Erlanger Kerwa-Gelände aus Angst vor illegalen Feiern abgesperrt

Stadt will Menschenansammlungen und verbotene Partys verhindern. - 18.05.2020 17:08 Uhr

Absperrbänder, Schilder und Bauzäune: Die Stadt will Menschenansammlungen und illegale Feiern vor dem Pfingstwochenende verhindern. © Foto: Klaus-Dieter Schreiter


Die Freude über die Lockerungen in der Corona-Pandemie währte nur kurz, dann gab es schon wieder den ersten Ärger – zumindest bei allen Biergartenfreunden, die sich am Montag zum Entlà‘s Keller aufgemacht hatten: Die Stadt hat die angrenzenden Flächen auf dem Bergkirchweihgelände, die ihr gehören, mit Flatterbändern und Bauzäunen abgesperrt. Da das der größte Teil des Geländes ist, bleibt für einen Biergartenbetrieb nicht mehr viel übrig.

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"Privatfläche. Betreten verboten", steht auf den Hinweisschildern. Bergfreunde haben eigene Schilder als Antwort darauf angebracht: "Die Stadt gehört uns", steht etwa darauf. Und darunter ist etwas kleiner zu lesen: "Wir achten auf Abstand, sind vernünftig und hinterlassen keinen Müll." Gezeichnet ist dieser Zettel von "Bürgern und Bürgerinnen der Stadt Erlangen".

Pizzaschachteln und Bierflaschen

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Wobei das mit dem Müll so eher nicht stimmt: Überall auf dem Gelände liegen Pizzaschachteln und Bierflaschen herum. Und die Stadt erwartet gerade mit dem bevorstehenden Pfingstwochenende und dem sogenannten Vatertag weiteren Ärger. "Trotz der nun erfolgten Lockerungen im Bereich der Außengastronomie gilt es (...) große Menschenansammlungen und illegale Feiern zu verhindern. Besonders im Fokus steht dabei das Bergkirchweihgelände", so die Stadt in einer Pressemitteilung. Für den Dienstagmorgen wurden weitere Informationen angekündigt.

Klaus-Dieter Schreiter/Christoph Benesch

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