Donnerstag, 22.04.2021

|

Feuerwehr und THW bergen toten Schwan in Möhrendorf

Einsatz mit Schlauchboot - Todesursache des Tieres noch unklar - 19.02.2021 09:08 Uhr

Zur Bergung des toten Tieres wurde ein Schlauchboot benötigt.

19.02.2021 © Feuerwehr Möhrendorf


Das tote Tier lag auf dem Eis des "Oberndorfer Weihers" westlich der Schleuse Erlangen. Da die Eisfläche nur noch gefährlich dünn war, musste das zuständige Veterinäramt Erlangen-Höchstadt die Rettungskräfte um Hilfe bitten. Der THW-Ortsbeauftragte von Baiersdorf, Jonathan Wedler, und der Kreisbrandinspektor Stefan Brunner erkundeten daraufhin den Weiher und stellten schnell fest, dass die Bergung des Kadavers nur mit einem leichten Boot möglich sei. Deshalb wurde abermals Verstärkung benötigt: Ein kleines Team des THW, welches ein Schlauchboot mitbrachte und die Feuerwehr Möhrendorf mussten an den in einem Waldgebiet liegenden Weiher nachrücken.

Der Feuerwehrmann und die Amtstierärztin bei der Bergung des Schwans.

19.02.2021 © Feuerwehr Möhrendorf


Zur Bergung des Tieres wurden eine Amtstierärztin und ein Feuerwehrmann, beide mit Einweg-Schutzanzügen und mit Schwimmwesten ausgestattet, in dem Boot über die bereits knackende Eisfläche gezogen. Dafür hatten die Einsatzkräfte zuvor Seile über den Weiher gespannt. So konnte das tote Tier in einem Bergesack gepackt werden.

Außerdem wurde der Bereich, in dem der Schwan gelegen hatte, vorsichtshalber mit Brandkalk desinfiziert. Da weitere Schwäne den Einsatz aus der Nähe beobachteten, sollte so vermieden werden, dass diese mit eventuell vorhandenen Krankheitskeimen in Kontakt kommen. Anschließend zogen die Einsatzkräfte das Boot wieder ans Ufer. Der tote Schwan wurde von der Mitarbeiterin des Veterinäramtes zusammen mit einem weiteren, tot am Ufer aufgefundenen Singvogel zum Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nach Erlangen gebracht. Hier soll die Todesursache der Tiere geklärt werden.

ck

Seite drucken

Seite versenden


weitere Meldungen aus: Möhrendorf