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Dienstag, 22.10.2019

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Gas ausgetreten: Großeinsatz in Erlanger Universitätslabor

Technischer Defekt als Ursache vermutet - 11.06.2019 14:41 Uhr

Gegen 9.30 Uhr hatte ein Mitarbeiter der Anorganischen Chemie bei der Integrierten Leitstelle in Nürnberg Alarm geschlagen, weil die interne Gaswarnanlage in einem Labor des Universitätsgebäudes angeschlagen hatte. Die Leitstelle schickte daraufhin die Erlanger Feuerwehr einschließlich der Abrollbehälter Gefahrgut und Atemschutz in die Egerlandstraße.

Das Gebäude war bereits vorsorglich von den Mitarbeitern selbst geräumt worden, als die Feuerwehr eintraf. Unter schwerem Atemschutz gingen die Kräfte in den betroffenen Laborraum. Auf ihren empfindlichen Messgeräten wurden zwar Ammoniak und andere Gase angezeigt, die Konzentrationen aber waren gering und nicht gefährlich. Trotzdem wurden weitere Kontrollen mit speziellen Prüfröhrchen vorgenommen, aber auch die brachten kein Ergebnis.

Vorsorglich sperrten die Feuerwehrleute die Hähne der Flaschen mit technischen Gasen und auch die Haupthähne ab. Nach knapp einer Stunde wurden die Räume wieder den Chemikern übergeben. Einsatzleiter Michael Kolmstetter vermutet einen technischen Defekt als Alarmursache. Während des Einsatzes war die Egerlandstraße durch die abgestellten Einsatzfahrzeuge komplett gesperrt, die Buslinien wurden umgeleitet.

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Gas-Alarm an der Uni Erlangen: Großeinsatz an Laborgebäude

Ein Gasaustritt in einem Universitäts-Labor an der Egerlandstraße ist der Erlanger Feuerwehr am Dienstagvormittag gemeldet worden. Die Kräfte gingen mit schwerem Atemschutz in das Gebäude, offenbar wurde Ammoniak festgestellt. Näheres ist noch nicht bekannt. Die Egerlandstraße war komplett mit Einsatzfahrzeugen zugestellt.


Dieser Artikel wurde zuletzt um 14.25 Uhr aktualisiert.

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kds

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