Um die 90 Einsatzkräfte

Großaufgebot von Rettungskräften bei mutmaßlichen Hochhausbrand im Erlanger Stadtwesten

Volontärin Nina Dworschak
Nina Dworschak

Erlanger Nachrichten/ Nordbayerische Nachrichten

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21.1.2023, 13:22 Uhr
Feuerwehren aus Erlangen, Büchenbach und Alterlangen, sowie zahlreiche weitere Rettungsdienste rückten am Freitag aus.

© Feuerwehr Erlangen, NN Feuerwehren aus Erlangen, Büchenbach und Alterlangen, sowie zahlreiche weitere Rettungsdienste rückten am Freitag aus.

Am frühen Freitagabend, den 20. Januar, rückte in Erlangen ein Großaufgebot an Rettungskräften in den Stadtwesten aus. Gemeldet wurde der Leitstelle Rauch an einem Hochhaus. "Da das Hochhaus mehr als fünf Stockwerke hat, werden automatisch viele Rettungdiensteinheiten alarmiert. So sieht es das Hochhauskonzept vor", erklärt der Einsatzleiter der Feuerwehr Erlangen am Samstag, Thomas Brüchert.

Im konkreten Fall bedeutete das: Die Ständige Wache Erlangen rückte mit einem erweiterten Löschzug aus, auch die Freiwilligen Feuerwehren Alterlangen, Büchenbach und Erlangen-Stadt wurden zum mutmaßlichen Brandort gerufen. Zusätzlich wurde die SEG in Bereitschaft versetzt, Organisatorische Leiter alarmiert und ein Fachberater des THW bestellt. "Von uns waren etwa 60 Personen vor Ort", erklärt Brüchert. Insgesamt sollen es seiner Einschätzung nach um die 90 Einsatzkräfte gewesen sein.

Am Hochhaus angekommen stellte sich allerdings schnell heraus, dass der Rauch im Außenbereich nicht von einem Brand, sondern von einem Schornstein kommt. Mit dieser Erkenntnis wurde er Einsatz beendet und alle beorderten Mannschaften rückten wieder ab.