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Grundschule Bubenreuth fördert Lust am Forschen

IHK-Vertreter von Experimenten der Kinder begeistert - 26.11.2016 18:00 Uhr

Die Grundschule Bubenreuth ist als „MINT-Schule“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung übergab Stefan Kastner von der IHK an Schulleiterin Martina Zippelius-Wimmer (links Bürgermeister Norbert Stumpf).

25.11.2016 © Klaus-Dieter Schreiter


Was die Kinder in den vier MINT-Fächern alles lernen, haben sie während der Ehrung durch die IHK Mittelfranken eindrucksvoll bewiesen. Da wurde ein stabiler Turm gebaut, wurden Luftballons wie von Geisterhand durch die Reaktion von Backpulver und Essig aufgeblasen, wurde der Datengarten vorgestellt und über die Wahrscheinlichkeit philosophiert. Das machten die kleinen Forscher so eindrucksvoll, dass den Vertretern der IHK Mittelfranken, die zusammen mit weiteren Partnern einen praxisnahen naturwissenschaftlich-technischen Unterricht fördern will, vor Staunen der Mund offen stehen blieb. Spätestens da hatten sie verstanden: Die Grundschule Bubenreuth hat die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“, die in Bayern 37 weitere Schulen erhielten, wirklich verdient.

Der Leiter des Bereiches Berufsbildung in der IHK, Stefan Kastner, bekannte dann auch: „Wir sind überzeugt, dass die Auszeichnung hier richtig ist“. Ihn begeisterte vor allem, dass sich in Bubenreuth so viele Mädchen an den MINT-Experimenten beteiligen. In Deutschland würden solche Technik-Fächer sonst zu 80 Prozent von Jungen belegt, erläuterte er.

Es sei wichtig die kleinen Forscher schon früh für Technikthemen zu interessieren, damit könnten spätere Ausbildungsabbrüche reduziert werden. Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Kultusministers Ludwig Spaenle und der Kultusministerkonferenz.

Zum Gratulieren war auch Bürgermeister Norbert Stumpf gekommen. „Ihr macht unsere Schule zu einer ganz besonderen in Bayern“, sagte er stolz.

 Die Auszeichnung übergab Stefan Kastner an Schulleiterin Martina Zippelius-Wimmer, die damit innerhalb kürzester Zeit schon die zweite Auszeichnung entgegennehmen konnte. Denn erst im Juli wurde ihrer Schule vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst der „Modus-Status“ zuerkannt. Dieser Status berechtigt eine Schule dazu, Weiterentwicklungsmaßnahmen insbesondere in den Arbeitsfeldern Unterrichtsentwicklung, Personalentwicklung und Personalführung zu erproben, sowie verschiedenen Partnerschaften einzugehen. Modus-Schulen dürfen sogar von den Schulordnungen abweichen.

kds

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