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Dienstag, 21.05.2019

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Helfer eilten von schwerem Unfall zur Drogenparty

Gemeinschaftsübung von Feuerwehr und Bayerischen Roten Kreuz in Buckenhof - 14.05.2019 18:00 Uhr

Der Traktor, so das Übungsszenario, hatte einen Pkw, in dem sich zwei Frauen befanden, mit seinem riesigen Rad eingekeilt. © Foto: Jochen Schuster


Beteiligt waren die Feuerwehr Buckenhof, die Sanitäter der Feuerwehr Spardorf, die Drehleiter der Feuerwehr Uttenreuth und der Rüstwagen der Feuerwehr Erlangen. Von Seiten des Rettungsdienstes beteiligten sich die Auszubildenden Notfallsanitäter des BRK Kreisverbands Erlangen-Höchstadt gemeinsam mit Ihren Praxisanleitern.

Der Fahrer des Traktors stand unter Schock

Das erste Szenario: ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw und einem Traktor. Dabei wurde ein Pkw unter dem Traktor eingekeilt und der zweite lag auf der Fahrerseite. Der Fahrer des Traktors stand unter Schock; er wurde mit Hilfe einer Rettungsplattform aus seinem Fahrzeug gerettet und versorgt. Die schwangere Fahrerin des ersten verunglückten Pkw stand unter Schock, konnte sich jedoch selbst befreien.

Die Beifahrerin wurde bei dem Aufprall eingeklemmt und musste mit Hilfe des hydraulischen Rettungssatzes befreit werden. Der Rettungsdienst übernahm die Versorgung und Stabilisierung der Patientin. Nachdem sie aus dem Fahrzeug gerettet war, erfolgte die weitere Versorgung durch einen Notarzt und der Abtransport in ein Übungskrankenhaus. Die Insassen des zweiten Pkw wurden ebenfalls mit hydraulischem Rettungsgerät in Sicherheit gebracht.

Das zweite Szenario betraf vorwiegend die Kollegen des Rettungsdienstes. In einem alten Bauernhaus mit vielen kleinen Räumen und Fenstern wurden zunächst sechs Verletzte gemeldet. Vermutlich wurde eine Drogenparty gefeiert oder ein geheimes Treffen einer Sekte wurde veranstaltet. Alle Verletzten waren suizidgefährdet.

Eine Person wollte aus dem Fenster springen

Eine Person drohte aus einem Fenster zu springen, andere hatten sich bereits selbst Verletzungen zugefügt. Die Aufgabe der Feuerwehr war, nachdem durch die Polizei das Gebäude durchsucht und freigegeben worden war, die verletzten Personen zu betreuen und ins Freie zu bringen. Hier wurden sie durch die Kollegen des Rettungsdienstes übernommen.


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JOCHEN SCHUSTER

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