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Donnerstag, 29.10.2020

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"Hilfloser" Schwan sorgt für langen Rettungseinsatz in Erlangen

Eine Passantin hatte das vermeintlich festsitzende Tier entdeckt - 21.09.2020 15:32 Uhr

Die Redewendung vom "sterbenden Schwan" trifft es bei diesem Vorfall in Dechsendorf ganz gut. Eine Passantin entdeckte dort am Montag einen Schwan, der inmitten eines abgelassenen Weihers saß und sich scheinbar nicht selbst befreien konnte. Sie alarmierte die Feuerwehr, die dem Schwan zur Hilfe eilte. Zwei Einsatzkräfte wateten mit entsprechender Ausrüstung durch den Morast, sanken aber immer wieder ein. Deshalb wurde die Tauchergruppe und eine Logistikeinheit der Feuerwehr angefordert, die das Tier schließlich mit Holzbohlen retten sollten.

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Drei Stunden lang hat ein Schwan im Erlanger Ortsteil Dechsendorf die Feuerwehr auf Trab gehalten. Eine Passantin hatte gemeldet, dass das Tier regungs- und scheinbar hilflos in einem abgelassenen Weiher festsaß. Nach mehreren Stunden und angeforderter Verstärkung schwamm der Schwan der Feuerwehr schließlich von selbst davon.


Zwei Stunden waren bereits seit Einsatzbeginn vergangen, der Schwan saß noch immer regungslos im Morast, da ergab sich plötzlich eine überraschende Wendung: "Mit Eintreffen der weiteren Kräfte hat sich der Schwan dann fortbewegt und uns gezeigt, dass er sich eigentlich doch bewegen kann", schmunzelt Heinrich Herzog, Pressesprecher der Feuerwehr Erlangen. Das Tier habe munter seine Runden im Weiher gedreht, die Flügel aufgespannt und sei schließlich zu einem anderen Teich umgezogen, der noch mit Wasser gefüllt war. Insgesamt waren acht Einsatzkräfte der Feuerwehr an der "Schwanenrettung" beteiligt.


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amh

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