In der „Champions-League“ für erneuerbare Energien

1.8.2012, 00:00 Uhr
Yannick Regnier (links) von  der europäischen Klima-Allianz überreicht die Urkunde an Marlene Wüstner und Prof. Martin Hundhausen.

Yannick Regnier (links) von der europäischen Klima-Allianz überreicht die Urkunde an Marlene Wüstner und Prof. Martin Hundhausen. © cla

In einer Zeremonie im italienischen Senat wurde die europäischen Gewinnerstädte und -gemeinden der Champions League für erneuerbare Energien ausgezeichnet. Die teilnehmenden Kommunen wurden mit einem ersten, zweiten oder dritten Platz in vier Größenkategorien gekürt. Mit Tacherting und Leutkirch im Allgäu auf einem ersten und Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog und Erlangen auf einem zweiten Platz ist Deutschland in Europa immer noch die Nummer eins bei den erneuerbaren Energien. Aber die Konkurrenz wird von Jahr zu Jahr größer und aus Frankreich kommen schon drei Preisträger. Und jeweils zwei Trophäen wurden von Italien und Ungarn sowie ein Titel von Tschechien gewonnen.

4500 Städte und Gemeinden in Europa mit 65 Millionen Einwohnern aus den sieben Ländern Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Tschechien und Ungarn beteiligten sich in der dritten Saison der Champions League für erneuerbare Energien. Zusammen haben die Kommunen 5000 Megawatt Photovoltaik, 2,5 Mio. Quadratmeter solarthermische Zellen und 1500 Megawatt Biomasse-Energie eingerichtet. Und im nächsten Jahr wird der Wettbewerb die weitere fünf zusätzliche Länder (Belgien, Österreich, Rumänien, Slowenien und Schottland) geöffnet.



 

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