Schlechte Arbeitsbedingungen

Insekten im Essen beim Lieferdienst Flink: Ex-Mitarbeiterin packt aus

3.10.2022, 05:55 Uhr
Der Lieferdienst Flink unterhält in etlichen deutschen Städten eine Dependance. . (Symbolbild)

© Sabine Gudath via www.imago-images.de Der Lieferdienst Flink unterhält in etlichen deutschen Städten eine Dependance. . (Symbolbild)

In Erlangen befindet sich in der Nägelsbachstraße eine Filiale des Lieferdienstes Flink. Bei Wind und Wetter fahren von hier aus die sogenannten Rider der Firma los. Innerhalb von zehn Minuten, verspricht die Firma, sollen die Lebensmittel beim Kunden eintreffen. Doch wie funktioniert diese Maschinerie?

Lara M. (Name von der Redaktion geändert) gewährt einen Blick hinter die Kulissen. Die ehemalige Mitarbeiterin hat mehrere Monate bis Anfang Juni 2022 beim Lieferdienst Flink in Erlangen gearbeitet. Als Picker war Lara M. dafür zuständig, dass die bestellten Lebensmittel von Regalen, Kühlschränken oder aus dem Lager zum Fahrer gelangen.

Zunächst war das Arbeitsklima noch recht angenehm, erklärt Lara M. gegenüber unserer Zeitung. Doch eine Umstrukturierung an der Spitze veränderte die Arbeitsbedingungen drastisch. Auf die Picker und Rider wurde zunehmend Druck ausgeübt. Es habe geheißen: "Mach´ schneller und lass' alles stehen und liegen". Weitere Sparmaßnahmen der Firma hätten schließlich zu immer schlechteren Arbeitsbedingungen geführt. Nach dem Personalabbau in der Erlangener Filiale sei außerdem vermehrt Ungeziefer und verschimmelte Ware entdeckt worden, so Lara M.

Welche Probleme Lara M. erlebt hat, wie sich ein weiterer Mitarbeiter äußert und wie der Lieferdienst Flink auf die Vorwürfen reagiert, lesen Sie auf NN.de.

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