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Dienstag, 23.04.2019

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Kiefern in Erlangen werden gefällt

In der Brucker Lache hat die Trockenheit Bäume geschädigt - 11.01.2019 11:00 Uhr

Wegen der Trockenheit müssen Kiefern gefällt werden. © Wolfgang Fellner


Für den Baumbestand im Sebalder Reichswald und speziell in der Brucker Lache hingegen sei es ein einschneidendes Jahr gewesen — war es doch schon das dritte Trockenjahr in Folge, so Revierleiter Hubert Schorer. Dies habe sogar bei den relativ trockenresistenten Kiefern bleibende Schäden hinterlassen.

Zahlreiche Kiefern sind der Trockenheit zum Opfer gefallen. Der Kiefernprachtkäfer und das Diplodia-Kiefertriebsterben haben weitere, bereits deutlich geschwächte Kiefern zusätzlich zum Absterben gebracht.

Die bereits abgestorbenen und die derzeit absterbenden Kiefern müssen in den nächsten Wochen im Bereich der Brucker Lache und dem Walderlebniszentrum Tennenlohe gefällt und aus dem Wald gebracht werden.

Zum einen wird damit das Ziel verfolgt, weitere Schäden an Waldbeständen so gering als möglich zu halten und einen möglichst großen Teil der Population der Schadinsekten, die in den Baumstämmen überwintern, aus dem Wald zu bringen, so Schorer. Zum anderen haben die Maßnahmen das Ziel, die Verkehrssicherheit auf den öffentlichen Straßen und auf den Waldwegen zu garantieren.

Die Arbeiten begannen am gestrigen Donnerstag und werden voraussichtlich zwei bis drei Wochen andauern. Der Revierleiter Buckenhof bittet die Waldbesucher während der Fällarbeiten die Sperrungen zu beachten und den nötigen Abstand zu den Forstmaschinen zu halten.

Der Forstbetrieb bemüht sich, die Maßnahmen in der Brucker Lache zeitnah und möglichst reibungslos abzuschließen. 

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