Kran hebt 25 Tonnen schweres MRT in die Klinik

31.3.2021, 12:30 Uhr
Über ihren Köpfen hängen 25 Tonnen: Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik war es ein Spektakel.

Über ihren Köpfen hängen 25 Tonnen: Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik war es ein Spektakel.

Die Integration des fast 25 Tonnen schweren Hightech-Geräts in ein 50 Jahre altes Gebäude bei laufendem Klinikbetrieb bedeutete für die KlinikMedBau GmbH Erlangen – das ist eine Tochtergesellschaft des Uni-Klinikums Erlangen – einen planerischen und technischen Kraftakt. Aber auch das Kranunternehmen musste Millimeterarbeit leisten, denn ihr schweres Gefährt passte gerade mal so eben unter einer Überführung hindurch und in den engen Innenhof an der Ecke Harfenstraße / Schwabachanlage hinein.

Im Zeitlupentempo hob der Kranführer das MRT-Gerät vor ein Tor des Gebäudes und setzte es millimetergenau auf vier kleine Wägelchen ab, auf denen es dann an den endgültigen Standort in das Gebäude geschoben wurde.

Kleines Buffet

Der Klinikdirektor der Radiologie, Michael Uder, und der Abteilungsleiter der Neuroradiologie, Arnd Dörfler, beobachteten das Spektakel aufmerksam. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die zahlreichen Spezialisten, die an dem Kraftakt beteiligt waren, gab es sogar ein kleines Buffet.

140 000-mal stärker

Die Installation des 7-Tesla-Magnetresonanztomografen in den Kopfkliniken des Universitätsklinikums Erlangen sei ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur klinischen Anwendung des Ultrahochfeldscanners, heißt es dazu aus der Klinik.

Mit seiner hohen Feldstärke – sie ist 140000-mal stärker als das Magnetfeld der Erde – verbessere der Scanner nicht nur die konventionelle MR-Bildgebung, sondern erlaube vor allem deutlich tiefere Einblicke in vielfältige Organfunktionen und Stoffwechselvorgänge.

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