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Polizeieinsatz in Erlangen: Mainz-Fans müssen Zug verlassen

Wegen einer Streckensperrung kommt es zu Einschränkungen im Bahn-Verkehr - 01.09.2018 13:38 Uhr

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Massiver Einsatz: Polizei eskortiert Mainz-Fans nach Nürnberg

Am Samstagnachmittag musste die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Erlangen gesperrt werden - und Hunderte Fans des FSV Mainz 05, die auf dem Weg zum Club-Auswärtsspiel waren, strandeten in Erlangen. Ein Großaufgebot der Polizei nahm die Anhänger in Empfang und eskortierte sie weiter. Es kam nach ersten Informationen zu keinerlei Zwischenfällen.


Wie die Polizeieinsatzzentrale Mittelfranken auf nordbayern.de-Nachfrage mitteilte, mussten Fußballfans am Hauptbahnhof in Erlangen ihren Zug verlassen, da die Strecke nach Nürnberg noch längere Zeit gesperrt bleiben wird. Daraufhin rückte ein massives Aufgebot an Polizeikräften an, um den Transport zum Max-Morlock-Stadion zu überwachen und abzusichern.

Aufgrund des großen Polizeiaufgebots befürchteten Passanten zunächst, dass in Erlangen Rechtsradikale auf dem Weg nach Chemnitz aus den Zügen geholt wurden. Tatsächlich handelte es sich aber um Fans des Bundesligisten Mainz 05, die ihren Verein im Spiel gegen den 1. FCN unterstützten wollten.

 

Über 100 Beamte riegelten den Bahnsteig ab und wollten offenbar auch verhindern, dass Club- und Mainz-Fans direkt aufeinander treffen. Als der Regionalzug auf dem Gleis einfuhr, wurden die aussteigenden Fans sogleich abgedrängt, jedoch nicht vom Bahnsteig gelassen. In dem abgeriegelten Pulk von geschätzt 150 Mainzern wurde getrommelt und gesungen. Die Stimmung blieb augenscheinlich ruhig. Ausschreitungen gab es offenbar nicht.


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evo/kds/hör E-Mail

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