Riesenandrang bei den Erlanger Seniorentagen

25.10.2014, 20:00 Uhr
Bei den Besuchern stieß das Angebot bei den ersten Erlanger Seniorentagen auf großes Interesse.

Bei den Besuchern stieß das Angebot bei den ersten Erlanger Seniorentagen auf großes Interesse. © Egbert M. Reinhold

Am Freitag gab es zum Beispiel Workshops zum Gedächtnistraining oder zur Sitzgymnastik. In der kleinen Ladeshalle informierten Anna Streber vom Institut für Sportwissenschaften der Universität über „Sport im Alter“ und Raimund Loebermann zum Thema „Auf einmal hatte ich Zeit“.

Der VdK-Kreisverband ist bei den Seniorentagen ebenso vertreten wie die Diakonie und Caritas sowie verschiedene Organisationen, die sich um das Altwerden in Deutschland kümmern. Beim Stand der IG-Metall konnten sich die Besucherinnen und Besucher über alle Seniorenclubs im Stadtgebiet aufklären lassen. Bei einem Stand wurde angeboten, Rolatoren zu testen.

Auch die Polizei war mit einem Stand vertreten und informierte Senioren über Sicherheit im Alltag. Insgesamt sind in der Ladeshalle rund 100 Aussteller vertreten.

Am Samstag ging es um 9 Uhr mit dem zweiten Seniorentag weiter. Martin Pallauf informierte über technische Hilfen für „ein selbstständiges Altern“; Stefan Braun über „Der letzte und der vorletzte Wille — Erben, Vererben und Vorsorgevollmacht“.

Im Raum 5 der Ladeshalle sprach der Arzt Richard Mahlberg über „Schlaf im Alter“ und Prof. Hans-Dieter Janisch und Anselm Diener klärten ganz prakitsch über „Diabetes aktuell“ auf. Zwischendrin wurde gemeinsames Singen praktiziert oder  getanzt. Am Stand der Erlanger Nachrichten konnten die Besucher die Zeitung für sich entdecken.

Weil das Klinikum am Europakanal einen „Tag der offenen Tür“ bot, das Haus Dreycedern geöffnet hatte, das Medizinmuseum und die Ehrenamtsbörse im Pacellihaus verkehrten kostenlose Shuttlebusse zu den Einrichtungen. 

Im Medizinmuseum gab es Führungen durch das Museum. Im Haus Dreycedern ging es um „Leben mit Demenz in Erlangen“. In einer Wanderausstellung wurden Fotos von Jugendlichen gezeigt, die sich mit „Blitzlicht in das Land des Vergessens“ gewagt haben.

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