Samstag, 14.12.2019

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Starke Erlanger Schwimmer landen auf Platz vier

Bayerische Meisterschaften auf der Kurzbahn: Die SSG-Starter sammeln in Bayreuth neun Goldmedaillen und vier Mal Silber - 05.11.2011 17:00 Uhr

Über 200m Brust (Bild links) gewann Mareike Förster (Mitte) vor Miriam Carola Schäfer (SG Stadtwerke München, li.) und Anna-Lena Sinn (TB/SSG 81). © privat


Erfolgreichster Schwimmer war Konstantin Walter (Jahrgang 1997), der drei Mal Jugendmeister (Jahrgänge 96 und jünger) wurde: Über 400m Lagen und 200m Rücken sowie über seine Paradestrecke 400m Freistil erkämpfte er jeweils die Goldmedaille. Darüber hinaus gewann er noch Silber über 200 m Freistil sowie Bronze über 200 m Lagen. Damit dominierte der Schwimmer des Turnerbundes Erlangen, der seit drei Jahren beim Erlanger Erfolgstrainer Roland Böller ausgebildet wird, und davor bereits fünf Jahre von der A-Lizenztrainerin Barbara Wecker (Cheftrainerin beim Turnerbund) trainiert wurde, das Feld der Bayerischen Nachwuchsschwimmer.

Konstantin Walter (rechtes Bild, Mitte) hier mit seinen Konkurrenten Pascal Winter (SC Prinz Eugen München) und Marcel Moll (SV Würzburg 05) war mit drei Mal Gold erfolgreichster Starter. © privat


Mareike Förster (1997) war die erfolgreichste Schwimmerin. Die gleiche Ausbildungslaufbahn, die auch Konstantin Walter absolviert hat, brachte auch bei Ihr sehr starke Leistungen hervor. Sie gewann Gold über 100 und 200 m Brust und wurde somit Jugendmeisterin der Jahrgänge 1997 und jünger.

Großes Potenzial

Ebenfalls von Barbara Wecker ausgebildet und erst seit September 2011 in der Wettkampfmannschaft von Roland Böller erzielte Michelle Messel ein tolles Ergebnis. Sie gewann Gold über 50 und 200 m Schmetterling und zeigte, dass noch mehr Potenzial in ihr steckt.

Marc Bayer (TB) errang über 50 m Schmetterling den Jugendmeistertitel sowie Bronze über 100 m Schmetterling und 50 m Freistil. Robin Blaicean (SGS/SVE) gewann über 100 m Rücken im Finale der offenen Wertung die Goldmedaille, dazu gesellten sich noch zwei Bronzemedaillen über 200 m Rücken und 400 m Lagen.

Drei weitere zweite Plätze wurden von Anna-Lena Sinn (1998) über 50 m Brust, Alexander Sinn (1996) über 200 m Brust in der Jugendwertung und von Nils Wich-Glasen (1994) in der offenen Gesamtwertung. Wich-Glasen konnte auch über 50 m Brust den 3. Platz belegen. Er stand zum Schluss auf Platz 9 der punktbesten Leistung der Meisterschaft (781 Punkte/50 m Brust), dies wurde von keinem aus dem Erlanger Team überboten. Mit neun Starts war Daniela Karst (1993) die am meisten geforderte Schwimmerin. Sie gewann zwei Mal Bronze (50 m und 200 m Brust). Vincent Liebig (1994) freute sich über eine Bronzemedaille über 50 m Rücken. Über 200 m Brust ging schließlich nochmals Bronze an Anna-Lena Sinn.

Die Mannschaft begibt sich nun ins Trainingslager. Die Spitzensportler zusammen mit Roland Böller nach Flagstaff/Arizona und der Nachwuchs trainiert bis zu 30 Stunden wöchentlich in der Hannah-Stockbauer-Halle mit Barbara Wecker.

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