Samstag, 23.11.2019

|

Viel Lob für Straßenkreuzer von Erlangens OB

Florian Janik stand bei Feier zum 25. Jubiläum des Sozialmagazins auf der Bühne - 12.10.2019 11:00 Uhr

Ingrid Gutmann verkauft in Nürnberg das Sozialmagazin "Straßenkreuzer". © Thomas Correll


OB Florian Janik © Edgar Pfrogner


Herr Janik, Erlangen ist eine reiche Stadt. Braucht man da überhaupt so ein Projekt wie den Straßenkreuzer?

In Erlangen leben sicherlich viele Menschen, denen es sehr gut geht, aber es gibt auch in unserer Stadt Menschen, denen es nicht gut geht und auch bei uns gibt es Obdachlosigkeit. Das Beste wäre natürlich, man bräuchte ein solches Projekt nicht. Aber solange es Menschen gibt, die davon profitieren, bin ich froh, dass es solche Angebote in der Stadt gibt. Und ich freue mich immer, wenn ich meine Straßenkreuzer-Verkäuferin treffe und mir das neueste Heft kaufen kann.

Halten Sie Erlangen im Straßenkreuzer gut widergespiegelt?

Ich lese die Geschichten über Erlangen immer wieder sehr gerne, aber ich lese auch die Texte über die ganze Region mit großem Interesse, weil die Perspektive, die dort eingenommen wird, sehr spannend ist. Man sieht, wie verschiedene Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen unsere Welt sehen.

Der Straßenkreuzer hilft seit 25 Jahren Wohnungslosen und Bedürftigen. Ist das ein Grund zu feiern oder eher eine Bankrotterklärung des Sozialstaates?

Es ist deshalb ein Grund zu feiern, weil der Straßenkreuzer seither vielen Menschen Möglichkeiten gegeben hat, an der Gesellschaft teilzuhaben, obwohl sie ein Stück weit am Rand stehen. Da steckt viel Lebensleistung dahinter. Es sind Geschichten von Menschen, die es geschafft haben, die Obdachlosigkeit hinter sich zu lassen.

www.strassenkreuzer.info

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Erlangen