Zuschuss für Erhalt der Kopfeichen bei Hetzles

6.10.2015, 12:00 Uhr
Absolut erhaltenswert sind die Kopfeichen am Hetzleser Berg - etwa das Prachtexemplar in unserem Bild.

Absolut erhaltenswert sind die Kopfeichen am Hetzleser Berg - etwa das Prachtexemplar in unserem Bild. © Ralf Rödel

Vor der Übergabe der neuen Fördermittel vor einem imposanten Exemplar einer Kopfeiche überzeugten sich Bürgermeister Franz Schmidtlein, Ministerialdirektor Christian Barth als Amtschef des Umweltministeriums, Georg Schlapp vom Vorstand des Bayerischen Naturschutzfonds, Landrat Hermann Ulm sowie Claus Schwarzmann als Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes von der bisher geleisteten Arbeit.

So konnten in den vergangenen fünf Jahren bereits federführend durch den Projektmanager, Dipl.-Geograph Leo Anwander 350 Kopfeichen neu gepflanzt werden. Im Raum um Hetzles gibt es noch rund 1000 dieser mächtigen und stolzen Bäume.

Wenn auch diese einst viel genutzten Bäume, deren Eichenrinde früher regelmäßig am Rumpf zurückgeschnitten wurde, der Ledergerbung und das Holz als Brennstoff dienten, werden sie auch heute noch mit ihren Mulmhöhlen, Faulstellen und Totholzanteilen gerne von Insekten und Käfern genutzt.

Hier könne das großartige Engagement der im Landschaftspflegeverband engagierten Mitbürger aus den Gemeinden Hetzles, Effeltrich, Kunreuth und Neunkirchen gar nicht hoch genug geschätzt werden, lobten die Offiziellen. Die Arbeit kann nun weitergehen.

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