Samstag, 27.02.2021

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30 Jahre wild musiziert: Das ist für die Poppendorfer Musikanten jetzt vorbei

Erster Schritt zur Gründung eines Vereins gemacht - Der Vorstand ist glücklich - 25.08.2020 16:23 Uhr

Bürgermeister Benedikt Graf von Bentzel (re.) stellte sich zum Erinnerungsfoto mit dem Gründungsvorstand des Vereins Poppendorfer Musikanten auf. Über die Neugründung äußerte er sich sehr positiv.

25.08.2020 © Foto: Sylvia Erlwein


Der Sonntag, 16. August wird ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Poppendorfer Musikanten sein. An diesem Tag traf man sich nämlich um 18 Uhr zur Gründungsversammlung des "Poppendorfer Musikanten-Vereins" im Gasthaus Dippacher.

Seit inzwischen 29 Jahren machen die Poppendorfer Musikanten gemeinsam Musik, umrahmen Veranstaltungen, sorgen für den guten Ton. Die Wurzeln der aktuell zwölf aktiven Musiker liegen in ihrer Liebe zur schönen Blasmusik. "Uns war damals die echte Blasmusik wichtig, nicht die konzertante Blasmusik", sagt der frisch gewählte Vereinsvorsitzende Stephan Bräunig im Gespräch mit den Nordbayerischen Nachrichten. An die Anfänge vor rund 30 Jahren kann er sich noch gut erinnern, er war von Anfang an dabei.

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Generationen verbunden

Inzwischen verbinden die Poppendorfer Musikanten bereits Generationen. So spielt beispielsweise der Vater mit der Tochter. Die musikalische Ausbildung haben die Poppendorfer im Übrigen in Heroldsbach, genauer gesagt beim Musikverein Heroldsbach genießen und auch wertschätzen dürfen, erzählt Bräunig, der klar stellt, dass man bei den Poppendorfer Musikanten aktuell keine eigene Ausbildung machen werde, sondern von der sehr guten Ausbildungsarbeit des Musikvereins Heroldsbach zehre.

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Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens hatte die Blaskapelle Niedermirsberg am Wochenende zu Gründungsfest und Kreismusikfest eingeladen. Höhepunkt der viertägigen Feierlichkeiten war der große Festzug am Sonntag.


Man wolle also auch nicht in Konkurrenz zum Musikverein Heroldsbach gehen. "Bis zur Gründungsversammlung waren wir ein wilder Haufen", scherzt Bräunig, "jetzt haben wir den ersten Schritt zu einem eingetragenen Verein gemacht." Bis es die Poppendorfer Musikanten als ".e.V." gibt sind noch einige Schritte notwendig, die abgearbeitet werden müssen. "Das wird jetzt alles nach und nach passieren", fügt Bräunig an.

48 Gäste erschienen zur Gründungsversammlung im Gasthaus Dippacher, was zeigt, welchen großen Stellenwert die Blaskapelle in der Gemeinde einnimmt. "Nach so vielen Jahren ist es Zeit", so Stephan Bräunig, "sich mit den vielen Freunden zusammenzuschließen und gemeinsam neue Wege zu gehen".

Bürgermeister zufrieden

Bürgermeister Benedikt von Bentzel leitete die Gründungsversammlung und freute sich darüber, dass es zukünftig im Gemeindegebiet einen neuen Verein gibt: "Woanders werden Vereine aufgelöst, in der Großgemeinde gründen sich neue Vereine", lobte von Bentzel das Engagement der Poppendorfer Aktiven.

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Zuerst mussten die anwesenden 40 stimmberechtigten Mitglieder über ihre neue Satzung abstimmen. Im Anschluss wurde dann die neue Vorstandschaft gewählt: Stephan Bräunig (Vorsitzender), Stefan Kraus (2. Vorsitzender), Matthias Kraus (Kassier), Laura Bräunig (Schriftführerin), sowie die drei Beisitzer Josef Bräunig, Dirk Erlwein und Ines Katsch.

Gewählt wurden die Vorstandsmitglieder im Übrigen mit Voten, von denen so mancher Politiker nur träumt. Alle Ehrenamtlichen wurden einstimmig von den 40 wahlberechtigten Personen gewählt. Bräunig bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen, für die vielen Glückwünsche und mitgebrachten Geschenke und betonte ein weiteres Mal, dass es mit allen Vereinen ein harmonisches Miteinander geben wird. Ein anderer war an diesem Abend "stolz wie Oskar", nämlich einer der Motoren der Poppendorfer Vereinslandschaft, Sepp Bräunig, der Vater des neuen Vereinsvorstandes, der sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten große Verdienste um die Vereine in Poppendorf, aber auch darüber hinaus erworben hat.

ALEXANDER HITSCHFEL

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