Donnerstag, 21.11.2019

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Ärger über Vandalismus in Forchheims Mountainbike-Park

Anlage war erst vor wenigen Wochen eröffnet worden - Interview mit Betreiber - 30.10.2019 11:00 Uhr

Erst Anfang November wurde der Park feierlich eingeweiht.


Herr Ried, muss die reaktivierte Anlage nun erneut saniert werden?

Die Schäden sind soweit behoben worden, dass keine Verletzungsgefahr bei der Nutzung besteht. Umfangreichere Ausbesserungsarbeiten an besagter Stelle sollen im Frühjahr 2020 stattfinden, müssen sich aber in Absprache mit dem Amt für öffentliches Grün immer im Bereich des vom TÜV erstellten Gutachtens bewegen. Die Kosten für die Reparaturen trägt die Stadt Forchheim.

Bilderstrecke zum Thema

Hoch hinaus und quer in der Luft: Forchheims neuer Mountainbike-Park

Mit dem Mountainbike-Park auf der Schleuseninsel haben der 1. Radsportverein Forchheim (RSV) und die Stadt Forchheim einen Nerv getroffen.


Wie sehr schmerzt einen aktiven Fahrer und Ehrenamtlichen, der über Monate seine Freizeit in das Projekt gesteckt hat, derlei Zerstörung?

Mit etwa der Hälfte der 1000 geleisteten Arbeitsstunden steckt natürlich viel Herzblut der Familie Ried im Gelände. Daher können und wollen wir so ein Verhalten nicht akzeptieren. Die Strecke wird sehr gut angenommen und es herrscht reger Betrieb. Dies beinhaltet auch reguläre Abnutzungsspuren. Schäden, die durch Spitzhacke und Schaufel verursacht werden, haben damit aber nichts zu tun. Unerlaubte Baumaßnahmen bedeuten eine Sachbeschädigung und werden zur Anzeige gebracht.

Haben solche Aktionen etwas mit dem Drang zur künstlerischen Entfaltung als Individualist auf dem Rad zu tun?

Natürlich vermittelt der Sport das Gefühl von Freiheit und Abenteuer, Entspannung vom Alltag und Naturverbundenheit spielen aber auch eine Rolle. Damit alle Spaß haben, gibt es eben gewisse Regeln. Leider gibt es überall Quertreiber und schwarze Schafe. Im Verein gebietet der Zusammenhalt, dass sich jeder verantwortlich fühlt.

Gibt es zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen?

Wir würden darum bitten, dass Nutzer der Strecke, die unerlaubte Baumaßnahmen beobachten, dies zum Beispiel per Foto dokumentieren und an die Stadt melden.

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