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Dienstag, 01.12.2020

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Coronavirus im Landkreis Forchheim: Bisher zwölf Covid-Tote

Alle Entwicklungen und die Chronologie zur Corona-Pandemie laufend aktualisiert - vor 10 Stunden

Seit 23. März ist die Abstrichstelle in Forchheim in Betrieb.

24.03.2020 © Ralf Rödel


Das Wichtigste in Kürze

- Der 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Forchheim bei 153,18 (Stand: 30. November, Quelle: LGL). Die Corona-Ampel stünde damit auf Dunkelrot. Allerdings setzen die neuen Vorgaben während des "Lockdown-Light", in dem sich ganz Deutschland seit 2. Novemver befindet, die Regelungen der bayerischen Corona-Ampel derzeit außer Kraft. 

- Am 18. November erhöhte sich die Zahl der Landkreis-Bewohner, die infolge einer Covid-19-Erkrankung verstorben sind, von vier auf sechs Menschen. Am 23. November stieg die Zahl auf neun. Am 25. November wurde ein zehntes Covid-Todesopfer gemeldet, am 26. November ein elftes, am 27. November ein zwölftes. Bei diesem jüngsten Todesfall handelte es sich um eine Person, die im Klinikum Forchheim starb. Unter den Verstorbenen befinden sich auch Bewohner von Pflegeeinrichtungen in Forchheim.

- Auf der Corona-Intensivstation des Klinikums Forchheim werden momentan zwei Patienten behandelt, beide müssen künstlich beatmet werden. Zusätzlich gibt es acht weitere Patienten auf der Isolierstation, bei denen eine Covid-19-Infektion bestätigt wurde. Drei weitere Landkreis-Bewohner mit Corona-Infektionen werden derzeit in Krankenhäusern außerhalb des Landkreises behandelt.

- Nach einem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes sind die Landratsämter dazu verpflichtet, auf Verlangen die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen nach Wohnort aufzuschlüsseln.

- Zum 30. November sind das: 105 in Forchheim, 21 in Hausen, je 14 in Hallerndorf und Heroldsbach, je zwölf in Obertrubach und Gößweinstein, je elf in Effeltrich und Eggolsheim, zehn in Ebermannstadt, neun in Neunkirchen, je acht in Langensendelbach und Gräfenberg, je sieben in Poxdorf, Pinzberg und Weißenohe, je sechs in Igensdorf und Pretzfeld, je fünf in Wiesenttal und Kunreuth, je vier in Weilersbach und Wiesenthau, drei in Hetzles, je zwei in Dormitz und Leutenbach, je eine Person in Kleinsendelbach, Kirchehrenbach und Unterleinleiter.

- In Heiligenstadt im Landkreis Bamberg werden (Stand 30. November) 60 Infizierte gezählt.

- Von den insgesamt 1221 bekannten Infizierten im Landkreis Forchheim gelten 913 als "genesen". Das heißt, sie haben entweder eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 oder eine durch das Virus ausgelöste Covid-19-Erkrankung überstanden. 

- Derweil ist man bei der Suche nach einem geeigneten Standort für ein Impfzentrum im Landkreis weitergekommen: Wie das Landratsamt mitteilte, fasst man das ehemalige Schülerwohnheim Don Bosco in Forchheim ins Auge

- Derzeit kommt es im Landkreis zu Verzögerungen bis Corona-Testergebnisse vorliegen. Hier erfahren Sie die Hintergründe

- Am Freitag, 20. November, hatte das Landratsamt Tests bei zwei Klassen der Grundschule Poxdorf auf dem Parkplatz am Kellerwald durchgeführt, nachdem es in der Schule einen Corona-Fall gegeben hatte. Zuvor waren Schüler zweier Klassen der Realschule Forchheim und einer Klasse der Grundschule Neunkirchen sowie Bewohner zweier Seniorenheime getestet worden. Wie viele Personen insgesamt betroffen sind, konnte das Landratsamt auf NN-Nachfrage nicht mitteilen.

- An den Kitas gilt seit 29. Oktober die Stufe 2 des Rahmen-Hygieneplans. Ab 9. November gelten für Schulen im Landkreis eine Reihen von Anordnungen des Landratsamtes.

- Seit 26. Oktober gelten auch am Klinikum wieder verschärfte Zugangsbeschränkungen für Besucher.

- Bis Ende Mai waren im Landkreis Forchheim keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Damit war der Landkreis Forchheim der erste Landkreis in Oberfranken ohne nachgewiesene Corona-Fälle. Bis zum 13. Juli gab zwischenzeitlich zwei neue bestätigte Infektionsfälle, bei einem davon handelte es sich um ein Kindergartenkind.

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Diese Events 2020 sind im Kreis Forchheim wegen Corona abgesagt

Alles anders in der Corona-Krise: Die Pandemie dauert an, bis zum 31. August untersagt die Regierung Großveranstaltungen. Auch Veranstalter kleinerer Events im Kreis Forchheim haben sich bereits zu Absagen entschieden. Hier kommt die Übersicht.


- Ein schwer erkrankter Covid-19-Patient aus dem Klinikum Forchheim konnte inzwischen als geheilt aus dem Krankenhaus entlassen werden.

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"Drive-by"-Abstriche: So läuft es in der Corona-Teststation in Forchheim

Am 23. März ist die Abstrichstelle für Corona-Verdachtsfälle an der Forchheimer Herder-Halle in Betrieb gegangen. Vom Gesundheitsamt kontaktierte Personen lassen sich aus ihren Autos heraus im "Drive-by-Verfahren" Abstriche entnehmen, die dann ins Labor kommen. Ein exklusiver Einblick in die Schnelltest-Station.


- Die Corona-Chronologie im Landkreis Forchheim können Sie hier nachlesen.

80 Betten mit mobiler Beatmung

- Für den Landkreis gab es am Klinikstandort Forchheim während der ersten Welle zwölf Intensivbetten mit Beatmungsgeräten für erkrankte Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf. Zwei Isolierstationen wurden im Klinikum freigehalten.

- Eine infizierte Person befand sich knapp zwei Wochen auf der Intensivstation des Klinikums Forchheim und wurde künstlich beatmet. Der 70 Jahre alte Mann, der mehrere Vorerkrankungen hatte, verstarb im Klinikum.

Die nachfolgende Karte zeigt Ihnen die Inzidenzwerte in Bayern. Deutschlandweite und weltweite Statistiken finden Sie, indem Sie sich einfach unten links bzw. rechts durch die nachfolgenden Grafiken klicken.

 

Hintergründe zu den Zahlen, die das Robert-Koch-Institut veröffentlicht, finden Sie hier.

Die wichtigsten aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Franken, Deutschland und der Welt finden Sie hier in unserem Live-Ticker:

 

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