Montag, 16.12.2019

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Die FDP strebt in Forchheim fünf Mandate an

Bei ihrer Listenaufstellung für den Stadtrat wird als Ziel eine Steigerung um zwei Sitze propagiert. Neue Gesichter für 2020. sie treten an - 03.12.2019 14:27 Uhr

Michelle Pohl, Tino Reichhardt, Sebastian Körber, Franka Struve-Waasner und Tobias Lukoschek (v.li.) stehen auf den ersten fünf Plätzen der FDP-Liste. © Foto: FDP Forchheim


Unter Leitung des Bamberger FDP-Stadtrats Martin Pöhner wurde die vorgestellte FDP-Bewerberliste mit 40 Kandidatinnen und Kandidaten und drei Ersatzkandidaten einstimmig angenommen. Der FDP-Kreisvorsitzende Sebastian Körber freut sich nach eigenen Angaben über "eine starke Liste und den anstehenden Kommunalwahlkampf".

Weiter sagte Körber: "Die Menschen in Forchheim müssen sich auf ihren Stadtrat verlassen können und der Wirtschaftsstandort Forchheim mit Vernunft und Weitsicht weiterentwickelt werden, damit unsere Arbeitsplätze vor Ort gesichert sind. Wir lieben unsere Heimat, brennen für diese Stadt und wollen sie vom Stadtrat aus mit klaren Positionen und konstruktiven Beiträgen – aber auch mit deutlicher Kritik wo angebracht – noch besser machen. Damit das gelingt, setzen wir auf frische Ideen und eine neue Generation vor Ort. Ich selbst kandidiere auf Platz 5 unsere Liste, denn wir streben eine Fraktion mit fünf statt bislang drei Stadträten an." Nicht mehr auf der Liste steht der frühere CSU-Stadtrat Stefan Schick, der die letzten Jahre für die FDP im Stadtrat saß. Er beteiligt sich seit Monaten nicht mehr an der Stadtratsarbeit und befindet sich die meiste Zeit im Ausland. Auch der Anwalt Sebastian Platzek, zweimal für die FDP in den Stadtrat gewählt, tritt nicht mehr an.

Ganz oben steht der Forchheimer FDP-Ortsvorsitzende Tino Reichardt. Der selbstständige Wirtschafts- und Finanzberater ist davon überzeugt, Forchheim muss der Kultur vor Ort mehr Freiraum und Engagement einräumen. Reichardt ist seit Jahren ehrenamtlich im Vorstand des sich auflösenden Vereins Megafon aktiv und setzt diese Arbeit in einer Arbeitsgruppe unter dem Dach des Jungen Theaters fort. Tino Reichardt zur Seite stehen Tobias Lukoschek (Platz 2) und Franka Struve-Waasner (Platz 3). Der 25-jährige Lukoschek ist stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP und der Jungen Liberalen in Forchheim sowie Schatzmeister des FDP Bezirksverbands in Oberfranken.

Bei der Feuerwehr

Lukoschek kommt aus Forchheim, ist bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert und arbeitet als freiberuflicher Softwareentwickler. Er ist Mitveranstalter des Pulse of Europe Forchheim und bei den Europawahlen 2019 war er der oberfränkische Spitzenkandidat der FDP.

Diplom-Kauffrau Franka Struve-Waasner ist zweifache Mutter und arbeitet als Pressereferentin des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz. Sie ist in vielfältiger Weise gesellschaftlich engagiert wie etwa im Partnerschaftskomitée Landkreis Forchheim-Le Perreux oder dem Elternbeirat des Ehrenbürg Gymnasium Forchheim. Sie macht sich stark für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auf dem vierten Platz steht die gebürtige Mexikanerin Michelle Pohl aus Forchheim. Die Gründerin und Mutter dreier Kinder hat sich mit einem Designstudio für Nähzubehör selbstständig gemacht: Eine von vielen engagierten Nicht-Parteimitgliedern auf der FDP-Bewerberliste für die Stadtratswahl in Forchheim, so die Mitteilung.

Die Liste der FDP für Forchheim:

1. Tino Reichhardt, 2. Tobias Lukoschek, 3. Franka Struve-Waasner, 4. Michelle Pohl, 5. Sebastian Körber, 6. Christian Freisinger, 7. Alexander Maier, 8. Philipp Schmalz, 9. Frank Päsler, 10. Birgitt Harmon, 11. Sebastian Wiegärtner, 12. Mirko Pohl, 13. Uwe Saller, 14. Ahmet Motor, 15. Thomas Pohl, 16. Marianne Körber, 17. Taner Karabulut, 18. Andre Nendel, 19. Oliver Merkel, 20. Erika Distler, 21. Christian Pichl, 22. Simone Nauy, 23. Daniel Bogner, 24. Andreas Deißenberger, 25. Thorsten Berlt, 26. Marco Kaschenreuther, 27. Tobias Weber, 28. Sebastian Bär, 29. Nicole Barnow, 30. Nicole Hanika, 31. Andreas Hügel, 32. Robert Nauy, 33. Tobias Schlund, 34. Ulrich Barz, 35. Karin Niklas, 36. Matthias Griesbauer, 37. Monika Reintges, 38. Martin Lukoschek, 39. Claudia Niklas, 40. Henrick Gottstein.

 

Ersatzkandidaten: Rudolf Schlömicher, Jens Niklas und Karsten Saretz.

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