Klausurtagung der Kirchehrenbacher Genossen

Die SPD will das Wohnen im Landkreis günstiger machen

28.10.2021, 13:06 Uhr
Anja Gebhardt ist SPD-Bürgermeisterin in Kirchehrenbach und auch Kreisrätin. 

Anja Gebhardt ist SPD-Bürgermeisterin in Kirchehrenbach und auch Kreisrätin.  © Stefan Hippel

Die SPD-Bürgergemeinschaft Kirchehrenbach traf sich zu ihrer ersten Klausurtagung nach den Corona-Einschränkungen wie bisher gewohnt in der Katholischen Landvolkshochschule Feuerstein. Die Parteimitglieder gedachten dabei ihrem langjährigen und verstorbenen Moderator Heinrich Kattenbeck.

Bürgermeisterin und Kreisrätin Anja Gebhardt berichtete über die aktuelle Gemeindepolitik, die hauptsächlich durch den Isek-Prozess und die Schulsanierung geprägt ist. Leider hat sich durch Verzögerungen im Bauvorhaben der Umzug der Schülerinnen und Schüler in die neuen Räumlichkeiten bereits jetzt um mindestens ein halbes Jahr verschoben, so Gebhardt.

"Sozialer Wohnungsnotstand" soll behoben werden

Als Kreisrätin stellte sie die Anträge vor, die die SPD im Kreistag gestellt hat. Hier wäre eine schnelle Umsetzung von bereits beschlossenen Anträgen – wie beispielsweise der Antrag zur Teilnahme am Projekt „Müllvermeidungswoche“ – wünschenswert. Der SPD-Antrag zur Gründung einer landkreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft zur Behebung des sozialen Wohnungsnotstandes wurde an die Bürgermeisterklausurtagung verwiesen. Stadt und Landkreis Fürth praktizierten bereits ein solches Modell mit Erfolg.

Anschließend folgten Berichte der Arbeitskreise Soziales, Verkehr und Energie der SPD-Bürgergemeinschaft, die aufgrund der Corona-Pandemie knapp ausfielen. Es wurden neue Ideen besprochen, mit denen eine Wiederaufnahme der Arbeit der Arbeitskreise gelingen soll. Ein Augenmerk legten die Teilnehmenden auf Möglichkeiten, neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die politische Arbeit zu begeistern.

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