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Digitaler Kirschenanbau in der Fränkischen Schweiz: Wenn sich der Baum selbst schneidet

Projekt des Bundes setzt auf Roboter, digitale Zwillinge und 5G - 28.04.2021 11:48 Uhr

Die Kirschblüte verwandelt die Fränkische Schweiz in ein Blütenmeer. 

29.10.2015 © Harald Sippel


Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) präsentierte in einer digitalen Auftaktveranstaltung 48 Konsortien um Kommunen und Landkreise mit ihren Förderanträgen. Der Landkreis Forchheim hat sich für die Anwendungen neuer Technologien im Kirschenanbau beworben. Das Anbaugebiet ist eines der größten zusammenhängenden in Süddeutschland. 

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Solche Anwendungen wären beispielsweise Sensorik (Temperatur, Wasser, chemische Zusammensetzung), Überwachung (beispielsweise Frost Guard, Reifezustand), Erarbeitung eines "digitalen Zwillings", Robotik (beispielsweise maschineller Baumschnitt), Überdachungen mit PV-Anlagen, Drohneneinsatz und mehr. 

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Universitäten sind beteiligt

Die 5G Technologie sichere dabei eine reibungslose Datenübertragung in Echtzeit, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes.

Wissenschaftliche Partner in diesem vorgeschlagenen Projekt sind die Fraunhofer-Gesellschaft, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit zwei technischen Lehrstühlen und die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf für den Obst- und Gartenbau. Die praktische Umsetzung könnte in den kommenden drei Jahren in den Anlagen des Landkreises im Obstinformationszentrum Fränkische Schweiz in Hiltpoltstein durchgeführt werden.

Sobald der endgültige Förderbescheid des Bundesministeriums vorliegt, starte das Projekt. 

nn

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