Montag, 24.02.2020

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Ebermannstadt: Sandra Schneider verlässt Tourismuszentrale

Nach acht Jahren hat Sandra Schneider ihren Job als Leiterin der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz gekündigt. - 04.02.2020 20:00 Uhr

Ende März ist Schluss: Die 45-jährige Sandra Schneider hat gekündigt. Der Landkreis Forchheim sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Nachfolger/eine Nachfolgerin.


Das Bier ist viel zu billig: Als Sandra Schneider im Juli 2012 dazu riet, die Fränkische Schweiz nicht länger als Billigzone zu vermarkten, da schlug damals der neuen Leiterin der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz eine Woge von Zorn und Entrüstung entgegen.

"Wenn das Schäuferla 5,50 Euro kostet, wie viel bleibt denn davon dem Wirt?", fragte die gebürtige Niederbayerin aus Kelheim in einer Ausschusssitzung — und aus dem frischen Wind, den die Newcomerin Schneider wohl in die Fränkische Schweiz bringen wollte, wurde ein wochenlanger Sturm der Entrüstung.

Bevor die Diplom-Geographin nach Ebermannstadt wechselte, leitete sie zuvor zehn Jahre lang die Tourist-Information des mittelhessischen 8000-Einwohner-Kurortes Bad Endbach im Kreis Marburg.

Zuvor hatte sie in ihrem Studienort Trier in der Touristik-Information gearbeitet.

Sandra Schneider trat vor acht Jahren das Erbe von Franz Xaver Bauer an. Er hatte seit 1991 die Tourismuszentrale aufgebaut und international vernetzt.

Die 45-Jährige Schneider wird die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz bereits in wenigen Wochen, zum 31. März verlassen. "Es war immer schön und innovativ", sagt Schneider im Gespräch mit den Nordbayerischen Nachrichten rückblickend. Einiges habe man bewegt, wie etwa das neue Tourismuskonzept, eine neue Webseite und den Tourismustag. "Rein private Gründe" werden die 45-Jährige wieder zurück in die Heimat, nach Kelheim führen. Dort werde sie sich "erstmal eine Auszeit gönnen".

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