Mittwoch, 26.02.2020

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Ebser Narren eröffnen die Forchheimer Faschingssaison

66. Jubiläumssitzung des Ebermannstädter Elferrates begeistert - 12.01.2020 18:36 Uhr

Die große Garde sorgte mit ihrer Schau „Viva Las Vegas“ und aufwendigen, originellen Kostümen für Unterhaltung. © Foto: Marquard Och


In der mit 400 Plätzen ausverkauften Stadthalle sorgte ein dichtes Programm bis um Mitternacht mit Büttenreden, Schautänzen, Ehrungen und Schunkelrunden für beste Unterhaltung – herausragend dabei die musikalische Bütt der "Ramstertaler" - (mit Sitzungspräsidenten) Volker Hoeß, Uli Schmitt und Thomas Schweida.

Das war schon Qualität, was die Ebser Narrenschar um Präsident Roland Hofmann da in vier Stunden vom Marsch der Jugendgarde bis zur Schau "Viva Las Vegas" der großen Garde auf die Bühne brachte.

Viele Freunde da

Die Sitzungspräsidenten Marina Gröger und Volker Hoeß freuten sich über starke Abordnungen der Heroldsbacher Narren, den Forchheimer Lichteneiche-Siedlern, dem Narrenkübel Gößmastaa, Neunkirchen Selau, Allamoschee Effeltrich und den Brucker Gashenkern.

 

Der Politikertisch war mit dem CSU-Landtagsabgeordneten Michael Hofmann und FW-Umweltminister Thorsten Glauber – im Glitzerjackett – hochkarätig besetzt. Nicht zu übersehen waren im Wahljahr die Neue Liste und FW-BB-Räte, um Sebastian Körber scharten sich die Kandidaten des FDP-Bürgerforums – da ist dem CSU-Ortsverband das Lachen wohl vergangen – jedenfalls stand bei der Begrüßung die Null. Breiter wie sie ist, machte sich die SPD um Wilhelm Kraupner – Landratskandidat Rainer Büttner und Atila Karabag zeigten sich.

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"Ramstertaler" rockten die 66. Ebser Jubiläums Prunksitzung

Mit der 66. Jubiläumssitzung des Elferrats eröffneten Bürgermeisterin Christiane Meyer und Landrat Hermann Ulm die Faschingssaison 2020 in der Stadt und dem Landkreis Forchheim; in der ausverkauften Stadthalle sorgte ein dichtes Programm bis um Mitternacht mit Büttenreden, Schautänzen, Ehrungen und Schunkelrunden für beste Unterhaltung – herausragend dabei der Beitrag die musikalische Bütt der "Ramstertaler" - Volker Hoeß, Uli Schmitt und Thomas Schweida.


Im Programm durfte die Belehrung durch den Brandschutzbeauftragten nicht fehlen: "Gesetzt den Fall es piept im Saal, dann immer den Pfeilen nach", zeigte Elferrat-Urgestein Peter Sandner an, Hermann Ulm ahmte das Piep Piep der Rauchmelder nach. Dem Protokoll entnahm der Sicherheitsbeauftragte den erfolgreichen Einsatz bei der Abfackelung des Finanzamts – als Brandbeschleuniger diente "Löschpapier".

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Herzbeben löste der Auftritt der Kindergarde aus, der Faschingsverein muss sich um die Zukunft keine Sorgen machen. Die Ebser "Stadtschreierin" Sonja Müller zeigte die Missstände auf: "Tektonische" Verschiebungen der Pflastersteine, für das Fischwasser das Vorkaufsrecht verpatzt, braune Brühe verschandelt die Natur – "Eber Grunzi bleib da – Ebs aha".

Karriereberatung inklusive

Dem Gardemarsch setzten die "Wohlmuthshüller Dorfschnattern" Mia Kolano und Noela Hoeß ihre Wehklagen um erfolglose Jobsuchen an; die Berufsberaterin empfahl für mehr Geld in der Tasche eine Karriere in der Politik – "nee, unser Geld wollen wir lieber mit ehrlicher Arbeit verdienen", schallte es aus der Jugendbütt.

Bei den Schunkelrunden war Hofmusiker Reinhold Eberlein der frühere Elferrat Wolfgang Dörfler eine willkommene Verstärkung. Was wäre eine Prunksitzung ohne Altehrenpräsident Horst Kiolbassa und Ehrenpräsident Gerhard Fickert – der zum xten mal den Orden kreierte? Sie sind prägende Figuren der Ebser Narreteien. Spendern und Gönnern war der Orden vorbehalten, den Helfern Franz Josef Hetz und Kevin Lang wurde der "Sessionsorden" zuteil.

Gehörte mit zu den absoluten Höhepunkten: die musikalische Bütt der „Ramstertaler“ mit Volker Hoeß (re.), Uli Schmitt (Mitte) und Thomas Schweida. © Foto: Marquard Och


Die Jugendgarde tanzte zu "Happy Birthday dear Elferrat". Mit ihrer Gelenkigkeit überzeugten die Tanzmariechen Lilly Müller und Marie Rösch. Das Hausmeister Ehepaar Nicole Kuhn/Jonas Hoeß kriegte sich beim Fegen der Stadthalle in die Wolle. Im knappen "Lederröckla" trumpfte die Forchheimer "Gafergosch'n" Janina Fuchs auf: Als Bedienung beim Annafest sagte sie den "Grabschern" die mit offenen "Hosentürla aus dem Häusla rumpeln" den Kampf an.

Das Männerballett "Sahneschnitten" verwandelte sich von der "Orange Group" in "In the Army now".

Für Begeisterung sorgte die musikalische Bütt von Volker Hoeß, Uli Schmidt und Thomas Schweida; der abgehalfterte Rockstar Jacky Diamant will es mit seinen "Ramstertaler Aborigines" nochmal wissen. Die Teilnahme am "Groo Brie" scheiterte jedoch schon an der Ebser Ampelschaltung – zu einem Wodka mit dem "Wasser-Fiedler" reichte es noch und schließlich zum Loblied: "Wir sind Oberfrangg'n, dofür könna ma uns beim Herrgodd bedanken".

Jetzt war noch mit dem "Stanislaus" Gerhard Fickert anzustoßen – auf 66 Jahre Fasching, davon 33 Jahre im Elferrat. Auf null Uhr stand der Zeiger beim Schautanz der Großen Garde – "Viva Las Vegas" - da flogen die Dollars, es rollten die Taler.

MARQUARD OCH

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