Feuerwehren Dürrbrunn, Unterleinleiter und Heiligenstadt probten Ernstfall

25.10.2019, 17:56 Uhr
Bei dem abendlichen Einsatz kamen Atemschutzmasken und Wärmebildkameras zum Einsatz.

Bei dem abendlichen Einsatz kamen Atemschutzmasken und Wärmebildkameras zum Einsatz. © Thomas Glas

Rauchentwicklung in Wohnhaus mit Personen in Gefahr: Das war Durchsage, mit der die Leitstelle Bamberg am Mittwochabend um 18.20 Uhr die Feuerwehren Dürrbrunn, Unterleinleiter und Heiligenstadt zu einer Übung alarmierte. Nach dem Eintreffen vor Ort stellte der Einsatzleiter der Feuerwehr Dürrbrunn fest, dass es im Wohnhaus stark verraucht und Feuerschein in zwei Zimmern erkennbar war.

Sofort ließ er die Einsatzstelle ausleuchten, eine Wasserversorgung von einem nah gelegenen Hydranten aufbauen und die Brandbekämpfung von außen vornehmen. Die kurz darauf eintreffenden Feuerwehren aus Unterleinleiter und Heiligenstadt rüsteten sich mit Atemschutz aus und übernahmen im Anschluss die Menschenrettung und Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes. Keine leichte Aufgabe, da im Haus durch den starken Rauch sehr schlechte Sicht herrschte.

Da waren Wärmebildkameras gefragt. Nach rund 25 Minuten waren alle vier Personen aus dem Gebäude gerettet, nach knapp einer Stunde wurde die Übung beendet. Im Feuerwehrhaus Dürrbrunn fand eine gemeinsame Nachbesprechung statt. Geplant hatten den Einsatz die beiden Kommandanten Dominik Schick und Thomas Glas sowie Kreisbrandinspektor Wolfgang Wunner. Sie zeigten sich zufrieden und dankten den Beteiligten für ihren Einsatz.

Keine Kommentare