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Fränkische-Schweiz-Marathon gibt nicht auf

Noch keine Absage - Macher wollen "den Läufern eine Perspektive bieten" - 24.04.2020 15:30 Uhr

Gibt es im September auch wieder Samba-Schönheiten zur Unterstützung für die Marathonläufer? Noch gibt es viele Frage, wie und ob der Lauf stattfinden kann. © Roland Huber


Schließlich gehöre das Lauferlebnis seit zwei Jahrzehnten zu den sportlichen Höhepunkten der Region, so dessen Gründer Anton Eckert vom Sport- und Kulturamt des Landratsamts Forchheim. Eine leichtfertige Absage zum jetzigen Zeitpunkt komme daher nicht in Frage. Eckert: "Wir wollen den Läufern, die seit März keine Möglichkeit hatten, ihre Form zu zeigen, eine Perspektive geben."

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Bei bestem Wetter zeigten sich die vielen Teilnehmer des Fränkische Schweiz Marathons am Sonntag von ihrer sportlichen Seite. Während Samba-Tänzerinnen an der Strecke für Stimmung sorgten, kühlten sich die Sportler mit Wasser ab. In den Müllbehältern sammelten sich zahlreiche Plastikbecher.


Er selbst nennt es "so etwas wie konstruktiven Optimismus". Der Sportamts-Leiter weiß um die Einschränkungen für Großveranstaltungen, die erst einmal bis zum 31. August gelten. Der 21. Fränkische-Schweiz-Marathon käme nur kurz danach, "das erste Wochenende nach dem Shut-Down". Mit rund 2000 Athleten und Zuschauern zählt man zu den Großveranstaltungen – wenn auch unter freiem Himmel.

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Fränkische-Schweiz-Marathon: Die besten Kostüme aus 20 Jahren

Zurücklehnen, schmunzeln, genießen: Am autofreien Sonntag auf der B470 steigt mit der größten Sportveranstaltung des Landkreises seit dem Jahr 2000 auch ein buntes Begegnungsfest, bei dem sich Teilnehmer und Zuschauer manchen modischen Spaß gönnen.


Mit der Oberfränkischen Marathon-Krone wird es in diesem Jahr aber sicher nichts. Denn sowohl der Obermain-Marathon rund um Bad Staffelstein als auch der Frankenweg-Trail von Gasseldorf nach Obertrubach wurden abgesagt, es fehlen also zwei Drittel der Wertung.

 

Die Planungen des Orga-Teams um Marion Rossa-Schuster, Michael Cipura und Oliver Helmer liefen derzeit so, dass keine Steuergelder verschwendet würden, wie Eckert versichert. Denn alle Materialien wie T-Shirts, Trophäen oder Medaillen könnten auch im nächsten Jahr zum Einsatz kommen, darauf habe man schon bei der Beschaffung geachtet.

Ein finanzielles Risiko gehen auch die Läufer nicht ein, die sich trotz der Corona-Krise anmelden. "Wir ziehen erst einmal keine Startgebühr ein, solange wir nicht klar sagen können, dass der Fränkische-Schweiz-Marathon auch stattfindet", so Eckert. Die endgültige Entscheidung zur Durchführung oder Absage werde dann bis 31. Juli getroffen. Man habe zu diesem Zeitpunkt mehr Klarheit, auch über mögliche Auflagen bei einem solchen Open-Air-Event."

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