Fränkischer Whisky schafft es in New York Times

8.10.2019, 16:48 Uhr
Natürlich war der

Natürlich war der "Elch Whisky" aus Thuisbrunn auch auf der Nürnberger Whisky-Messe 2018 "The Village" vertreten. © Stefan Hippel

Whisky-Brenner Georg Kugler ist außer sich: "Wir dachten erst, das ist ein übler Scherz", beginnt er seinen Facebook-Beitrag. Erst vor kurzem hat sich ein Redakteur der New York Times bei ihm über seinen "Elch Whisky" erkundigt, und nun prangt seine fränkische Destillerie seit wenigen Tagen tatsächlich in dem großen amerikanischen Blatt.

Unter dem Titel "Fünf Stationen auf Deutschland Whisky-Trail" präsentiert die Zeitung fünf deutsche Brennereien, die sich alle in günstiger Lage befinden und "most travel-worthy locations" seien, also auf jeden Fall einen Abstecher wert. Eine Destillerie eingepfercht inmitten der Fränkischen Schweiz darf da natürlich nicht fehlen.

"Im Gasthof Seitz, in dem sich die Whiskybrennerei Elch befindet, werden Sie von der Menschenmenge überrascht sein", so das Blatt. Die meisten Gäste würde die Brauerei durch ihr "exzellentes Kellerbier" und das traditionelle Schäuferla anlocken. Etwa 32 Kilometer von Nürnberg entfernt, seien Brauerei und das Restaurant dank ihrer Lage bei schönem Wetter regelmäßig überfüllt.

Der "Elch-Bräu" in Thuisbrunn ist nämlich eine der fünf Privatbrauereien am Fünf-Seidla-Steig – dem Bierwanderweg in der südlichen Fränkischen Schweiz. Vom Startpunkt am Bahnhof Weißenohe gelangen Liebhaber des Gerstensafts vorbei an fünf Brauereigasthöfen bis nach Thuisbrunn.

Erst 2017 konnte Kugler beim "European Beer Star Award" gut punkten. Vier Brauereien aus dem Landkreis standen damals auf dem Siegertreppchen, für das "Elch-Bräu Dunkel" griff er sogar Gold ab.

Keine Kommentare