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Dienstag, 16.07.2019

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Gefahr durch Waldbrände: Feuerwehr Kirchehrenbach lud zu Fortbildung

Wenn der Wald brennt, sind kräftezehrende Löscharbeiten gefragt - 11.07.2019 17:54 Uhr

Auf Initiative der Feuerwehr Kirchehrenbach fand eine Fortbildungsveranstaltung zu Waldbränden zusammen mit der Unteren Forstbehörde statt. Auch Kommandanten und Führungskräfte der umliegenden Feuerwehren waren gekommen. © Foto: Sebastian Müller


Nicht passender hätte ein gemeinsamer Fortbildungstermin zwischen der Kirchehrenbacher Feuerwehr und der Unteren Forstbehörde, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bamberg, fallen können: Die anhaltende Trockenheit durch fehlende Niederschläge sowie Waldbrände in Ostdeutschland bestimmten die Medien – auch in Nordbayern gab es bereits kleine und große Waldbrände.

Die Kirchehrenbacher Führungskräfte haben sich mit dem Revierleiter des (Nachbar-)Forstreviers Neunkirchen am Brand, Daniel Schenk, getroffen. Er vertrat seine zuständige Kollegin Susanne Sommersacher. Organisatorisch gehört die Gemeinde Kirchehrenbach mit weiteren Kommunen zum Forstrevier Pretzfeld. Das Neunkirchener Revier umfasst etwa ein Dutzend Städte und Gemeinden des Landkreises Forchheim.

Unterschiede bei Bränden

Wenn der Wald brennt, haben es die Feuerwehren meist mit kräftezehrenden Löscharbeiten zu tun. Durch ihre Dynamik und die Vegetation sind Feuer im Freien in keiner Weise mit Gebäudebränden vergleichbar. Auch wenn es um Kirchehrenbach keine großflächigen Wälder wie den Nürnberger Reichswald gibt, so war es beiden Organisationen trotzdem wichtig sich auszutauschen. Denn das ist laut Forstverwaltung eher die Ausnahme. Schenk klärte die Einsatzkräfte zuerst über die Struktur der Forstverwaltung auf.

Themen der knapp eineinhalbstündigen Exkursion waren unter anderem die Rettungskette Forst – dabei wurde gleich vereinbart, dass für den ganzen Landkreis für Einsatzzwecke die Datenblätter der Rettungstreffpunkte vom AELF den Feuerwehren zur Verfügung gestellt werden. Auch auf die in Arbeit befindlichen Waldbrandeinsatzkarten ging der Förster ein, genauso wie die Waldbrandwarnstufen und ihr Zustandekommen in Zusammenarbeit zwischen Deutschem Wetterdienst und der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft.

Anschaulich wurde es beim Test, wie schnell sich im Nadel- oder Laubhaufen ein Feuer ausbreitet, um die Unterschiede beider Waldarten darzustellen. Am Treffpunkt, oberhalb des Kirchehrenbacher Vereinszentrums in der Sportplatzstraße, zeigte Schenk auch die Bodenunterschiede im Nadel- und Laubbestand.

Der Einladung des Feuerwehrchefs Sebastian Müller folgten auch Bürgermeisterin Anja Gebhardt, die Kreisbrandinspektoren Johannes Schmitt und Wolfgang Wunner sowie Kommandanten und Führungskräfte der umliegenden Feuerwehren Weilersbach, Pretzfeld, Leutenbach und Wiesenthau. 

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