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Gräfenberger Freibad wird mit Hochdruck saniert

Bereits in der ersten August-Woche soll wieder geöffnet werden - 14.07.2016 15:27 Uhr

Es wird gebuddelt und gebaggert im Gräfenberger Freibad: 80 000 Euro sind momentan veranschlagt, etwa für ein neues Betriebsgebäude und eine zeitgemäße Schwimmbadtechnik. © Foto: Rolf Riedel


Das Kommunalunternehmen und der städtische Bauhof sind in die Arbeiten mit eingebunden, um die Kosten im Rahmen zu halten. Die sind, wie Bürgermeister Hans-Jürgen Nekolla gegenüber den Nordbayerischen Nachrichten erklärt, mit etwa 80 000 Euro veranschlagt. Inzwischen wurde eine neue Starkstromleitung verlegt, die das neu zu errichtende Betriebsgebäude mit der notwendigen Energie speisen soll. Auch eine neue Wasserleitung soll das Schwimmbecken zukünftig versorgen.

Das Betriebsgebäude wird direkt am Ende des Schwimmbeckens errichtet, auf einem Teil der bisherigen Liegewiese. Um den besonderen, naturnahen Stil nicht zu stark zu verändern, wird dafür ein Gebäude aus Holz errichtet, nicht wie ursprünglich angeregt, eine Fertiggarage aus Beton. Die am Ort ansässige Baufirma Grieß wird dafür eine Betonplatte als Fundament verlegen.

Die Schwimmbadtechnik sieht vor, auf der einen Seite mittels vier großer Absaugtrichter, die entsprechend gesichert sind, das Wasser abzusaugen und es auf der gegenüber liegenden Seite durch vier Zuführungen wieder zu erneuern. Dazwischen kommt die eigentliche Schwimmbadtechnik der Firma Grünbeck zum Einsatz, die für die exakte Wasserführung hinsichtlich Filterung und genauer Chlorierung sorgt. Durch die Messung der Werte werden Chlorgehalt, pH-Wert und Redox-Wert ständig kontrolliert.

Eine weitere wichtige Aufgabe, die Filterung, soll durch die Membransystem-Technik erreicht werden. Dabei werden für eine ultrafeine Filterung, wie sie auch bei der Trinkwasseraufbereitung zum Einsatz kommt, Membranen eingesetzt, bei denen der Durchmesser der Poren bei weniger als 0,02 Mikrometer liegt, was einem Tausendstel eines menschlichen Haares entspricht.

Wie Bürgermeister Nekolla bestätigt, sollen diese Arbeiten so schnell wie möglich durchgeführt werden. Ob der Wunschtermin, der 5. August, wirklich eingehalten werden kann, vermag derzeit niemand genau zu sagen. Auf alle Fälle, so der Bürgermeister, soll alles getan werden, um möglichst bald im Gräfenberger Freibad wieder unbeschwerten Badespaß zu haben. 

ROLF RIEDEL

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