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In Effeltrich geben 19 Stimmen den Ausschlag

Kathrin Heimann von der DEL gewinnt ganz knapp die Stichwahl - 31.03.2014 11:46 Uhr

Kathrin Heimann (links) gewann in Effeltrich und feierte das mit einem Triumphzug durch den Ort. © fra-press/Karl-Heinz Frank


Gerade einmal 19 Stimmen entschieden den Kampf um das Bürgermeisteramt in Effeltrich, den die Kandidatin der Gruppierung „Die Effeltricher Liste“ (DEL) Kathrin Heimann jetzt in der notwendig gewordenen Stichwahl gegen den bisherigen 2. Bürgermeister und CSU-Kandidaten Bernd Nägel für sich entscheiden konnte. So konnte jetzt die 39-jährige Bankfachwirtin zusammen mit Ehemann Carsten nach Bekanntwerden des vorläufigen amtlichen Endergebnis, das für Frau Heimann bei einer Wahlbeteiligung von 73,04 % letztlich 50,61 % und ihren CSU-Widersacher Bernd Nägel 49,39 % auswies, zum klingenden Spiel des Musikvereins Effeltrich in der Abenddämmerung mit Gleichgesinnten, Freunden und Unterstützern, darunter auch ein sichtlich gelöster Noch-Bürgermeister Richard Schmidt (FW), durch den Ort ziehen und so ihrer riesigen Freunde freien Lauf lassen.

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Da waren dann auch die zurückliegenden Wochen und Monate des Wahlkampfes schnell wieder vergessen, wo man immer wieder ihre Wahlplakate heruntergerissen hatte, sie sich Hetzkampagnen bei den Bürgern ausgesetzt sah, die sich auch schon einmal bei Austausch der zerstörten Plakate der DEL-Kandidatin in Beschimpfungen auf offener Straße ergingen oder auch zu Hause belastende Anrufe eingingen. Dabei machte sie aber auch bei ihren zahlreichen Hausbesuchen die Erfahrung, dass sie von einem Großteil der Effeltricher Bürger durchaus akzeptiert werde, die sie auch immer wieder dazu ermunterten, dir wichtigen Aufgaben wie z. B. die Zukunft des für über eine Million Euro von der Gemeinde erworbenen Rathaus-Nachbargrundstücks, die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung für die Effeltricher Bürger oder auch angesichts des eklatanten Geburtenrückgangs ein Programm einzurichten, dass Effeltrich für einen Zuzug junger Familien mit kleinen Kindern lukrativ machen, doch endlich anzupacken.

Sie werde aber auf jeden Fall auch mit den Andersdenkenden im Gespräch bleiben, denn nur im steten Miteinander und mit konstruktiver Zusammenarbeit könnten die großen Probleme in der 2766 Einwohner zählenden Gemeinde mit ihrem Ortsteil Gaiganz auch gelöst werden, wie sich die neugewählte Bürgermeisterin von Effeltrich, Kathrin Heimann, fest vorgenommen hat.

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fra-press

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