Samstag, 14.12.2019

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In Schnaid wird der Feuerwehrdienst noch sehr ernst genommen

Lob für die Aktiven und Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung — Ein tolles Durchschnittsalter von 35 Jahren — Neuwahlen nur Formsache - 22.02.2019 18:29 Uhr

Reinhold Ruschig und Heiko Hippacher (beide links) überreichten Urkunden für 40-jährige Mitgliedschaft an Peter Schmitt, Andreas Friedel (Dritter von rechts) und Bernhard Geyer (rechts). Hier mit Kommandant und Bürgermeister. © Foto: Erlwein


Die Vereinsmitglieder ziehen nicht nur bei der Abhaltung der Feste ehrgeizig und engagiert mit, sie halfen auch bei der Erneuerung der Drainagen um das Gerätehaus: "Wir stehen gut da, deswegen bleibt auch der Mitgliedsbeitrag von sechs Euro im Jahr konstant", verkündete Ruschig. Das dürfte die 86 Vereinsmitglieder freuen.

Die Neuwahlen der Vorstandschaft waren eine Formsache. Ruschig wurde für drei weitere Jahre als Vereinschef gewählt, sein Stellvertreter bleibt Heiko Hippacher. Die Kassengeschäfte führt weiterhin Christina Schmitt, als Schriftführerin bestätigte die Versammlung Anja Schmitt. Kassenprüfer bleiben Marianne Ochs und Rainer Roppelt.

"Die Feuerwehr ist ein Schlüsselverein für Schnaid", konstatierte Bürgermeister Torsten Gunselmann ob der Fülle an Aktivitäten, die das Dorfleben bereichern. Die FFW Schnaid mit ihren aktiven Feuerwehrleuten leiste einen wichtigen Dienst für die Allgemeinheit. "Der ehrenamtlich geleistete Feuerwehrdienst ist für uns in der Gemeinde unverzichtbar", betonte der Bürgermeister.

"Ihr macht hervorragende Arbeit", bestätigte auch Kreisbrandmeister Harald Kraus und erinnerte daran, dass sich die Freiwilligkeit bei der Feuerwehr auf den Ein- und Austritt beschränkt. Sobald man sich für den Eintritt entschieden habe, müsse der Dienst auch ernst genommen werden und das sei bei den Schnaidern der Fall.

Mit einem Altersdurchschnitt von 35 Jahren bei 36 Feuerwehrdienstleistenden ist die Ortswehr gut für die Zukunft gerüstet, ging aus dem Bericht des Kommandanten Patrick Arold he rvor. Zu elf Einsätzen wurden die Rothelme gerufen: Das waren acht Sicherheitswachen und drei technischen Hilfeleistungen. Sechs Übungen haben die Aktiven absolviert, hinzu kamen Sonderübungen im Verbund mit der Nachbarwehr in Hallerndorf.

Seit September ist der Wasserhochbehälter der Ortschaft in einen Löschwasserbehälter umfunktioniert. "Damit haben wir in Schnaid zusätzliche Ressourcen", informierte der Kommandant. Als letzter Tagesordnungspunkt standen Ehrungen auf dem Programm. Der langjährige Erste Vorsitzende Peter Schmitt sowie die beiden Kameraden Andreas Friedel und Bernhard Geyer wurden für 40-jährige Vereinstreue mit Ehrenurkunden ausgezeichnet. Für 25-jährige Mitgliedschaft bedankte sich Vorsitzender Reinhold Ruschig bei Peter Kupfer und Friedrich Enkert.

MATHIAS ERLWEIN

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