Sonntag, 11.04.2021

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Licht an: Forchheimer Kino Center macht auf Situation in der Pandemie aufmerksam

Teil der bundesweiten Aktion am Vorabend der virtuellen Berlinale - 28.02.2021 18:59 Uhr

Das Forchheimer Kino erstrahlte am Sonntagabend in voller Beleuchtung

28.02.2021 © Foto: Jana Schneeberg


Inhaberin Manuela Dengler-Redlin setzte damit als Teil einer bundesweiten Aktion ein Zeichen, um auf die schwierige Lage der Kinos in der Pandemie aufmerksam zu machen. Am Vorabend der virtuellen Berlinale sollten die mehr als 300 geschlossenen Kinos in ganz Deutschland hell leuchten – ein Appell an die Politik, nach vier Monaten der Schließung eine transparente und verlässliche Wiedereröffnungsperspektive zu ermöglichen.

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Das Kino Forchheim im Wandel der Zeit

1924 startete mit dem Apollo-Saal die Kinogeschichte Forchheim. 2001 baute das Familienunternehmen das Foyer um, 2008 hielt der digitale Wandel Einzug. Ein Blick hinter die Kulissen der Leinwände mit historischen Fotoaufnahmen. Im Mai 2019 überholte der Familienbetrieb zuletzt den größten der drei Kinosäle - das Union.


„Noch wissen wir gar nichts. Es ist ja noch nicht mal eine Öffnung des Einzelhandels in Sicht und wir sind garantiert noch später dran“, befürchtet Manuela Dengler-Redlin. Sie wünscht sich eine Perspektive und Planbarkeit für Verleiher und Kinobetreiber. „Wir haben Hygienekonzepte und unsere Besucher halten Abstand“, betont sie. Kinos könnten so risikoarme Orte der Begegnung und der Alltagskultur in der Krise sein.

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