Dienstag, 18.02.2020

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Spontanes Jazzkonzert im Jungen Theater Forchheim

Weil Bernd Regenauer absagen musste, spielt im JTF die Profs Night Big Band mit Züricher Kollegen - 05.10.2019 11:57 Uhr

Eine bunte Jazz-Mischung bietet die Profs Night Big Band und die Big Band der Eidgenössischesn Technischen Hochschule Zürich. © Foto: Julian Hörndlein


Zustande gekommen ist die ungewöhnliche Paarung zwischen der Profs Night Big Band aus Erlangen und der Big Band der Eidgenössischen Technischen Hochschule Züre mit einer Initiative aus der Schweiz. Christoph Eck, Gründer der ETH-Big Band, war im Internet auf der Suche nach Unterstützung für die erste Deutschland-Tour der Band, als er auf Peter Kunzelmann und seine Profs Night Big Band stieß. "Wir waren schon in Brasilien, China, Japan und Indien, aber das ist die erste Tournee nach Deutschland", sagt Eck schmunzelnd.

Seit 1993 existiert die Big Band der Züricher Hochschule. Das Erlanger Pendant ist etwas jünger. Entstanden ist sie 2010 – eigentlich nur, um einmalig beim Professorenkonzert Profs Night der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg aufzutreten. Mittlerweile ist das Ensemble gewachsen und hat sich etabliert, nicht nur Professoren musizieren mit.

Ein Stück funkiger

"Wir haben eine ganz bunte Mischung dabei", sagt Bernhard Eckl, musikalischer Leiter der Profs Night Big Band. Und das stellen sie am Abend unter Beweis. Sie beginnen mit dem Lied "Us" von Thad Jones. Es folgen verschiedene Stücke, oft arrangiert von Peter Herbolzheimer. Der Jazz-Musiker hat es mit seinen besonderen Arrangements beiden Big Bands angetan, die Erlanger Musiker spielen unter anderem das Stück "A Night in Tunisia", ursprünglich vom US-amerikanischen Trompeter Dizzy Gillespie geschrieben. "Herbolzheimer hat es geschafft, das Stück noch funkiger zu machen", kommentiert Eckl.

Internationale Besetzung

Auch die ETH-Musiker lassen es sich nicht nehmen, mehrere Stücke von Herbolzheimer zu intonieren, darunter "The Healer" und "Better Days Ahead". Die schweizerische Big Band ist international aufgestellt. Leiter Christoph Eck kommt ursprünglich aus Aalen, seine Musiker kommen aus Liechtenstein, Luxemburg, dem Vereinigten Königreich und sogar aus Kuba.

Die Besucher im Jungen Theater erleben an diesem Abend die deutsch-schweizerische Freundschaft von einer neuen Seite – stets tongewaltig und mit starken Soli. Das Konzert kam spontan zustande, eigentlich hätte an diesem Abend Bernd Regenauer einen Auftritt im JTF gehabt, musste jedoch kurzfristig absagen. Dessen Auftritt findet nun am 20. Mai 2020 statt.

JULIAN HÖRNDLEIN

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