Kommentar: Das muss nicht sein

Tote Krähen zur Abschreckung: Bitte zu Alternativen greifen!

Ulrich Graser
Ulrich Graser

Redaktionsleiter, Nordbayerische Nachrichten für Forchheim und Ebermannstadt

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16.9.2021, 11:06 Uhr
Tote Krähen, aufgehängt über einem Silo bei Pinzberg.

Tote Krähen, aufgehängt über einem Silo bei Pinzberg. © Athina Tsimplostefanaki, NNZ

Ich bin kein Landwirt, aber eine schnelle Abfrage im Internet ergibt viele Treffer auf andere Abschreckungsmöglichkeiten. Die angebotenen Hilfsmittel sind zahlreich. Es ist gut zu verstehen, dass sich ein Betrieb nicht den frisch angesäten Acker gleich wieder leer fressen lassen möchte. Aber übel riechende und schrecklich anzuschauende Raben-Kadaver sollten ein Ding der Vergangenheit sein.

Unabhängig davon, ob die Vögel ordnungsgemäß gejagt wurden oder nicht: Sie hängen an öffentlich einsehbaren Stellen mit Publikumsverkehr – und dort sind Anblick und Gestank unzeitgemäß und unzumutbar. Es geht auch anders.

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