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Waldbrandgefahr: Regierung von Oberfranken ordnet vorsorgliche Luftbeobachtung an

Derzeit ist es durch die Hitze in den Wäldern sehr trocken - 07.08.2020 17:34 Uhr

Grillen im Wald kann bei Trockenheit ganz schnell zu einem riesigen Waldbrand führen. 

© Patrick Pleul, dpa


Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Zum Einsatz kommt der sogenannte "Schnelle Einsatzhubschrauber" (SEH). Der Hubschrauber wird von einem Piloten geflogen, der selbst ausgebildeter Luftbeobachter ist. Damit kann im Hinblick auf die Corona-Pandemie und die beengte Situation in den Beobachtungsluftfahrzeugen auf den zusätzlichen Einsatz eines separaten Luftbeobachters verzichtet werden.

Die Regierung von Oberfranken appelliere an alle, die in Wald und Flur unterwegs sind, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen, heißt es von dort. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen.

Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald.

nn

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